Israelische Streitkräfte starteten am Montag, dem 15. Februar 2026, Angriffe an mehreren Fronten, bei denen mindestens 26 Menschen getötet wurden, was die Spannungen in der Region erhöhte. Bei einem Luftangriff in der Nähe der Grenze zwischen Libanon und Syrien wurden mindestens vier Menschen getötet, während im Gazastreifen mindestens 11 Palästinenser getötet wurden, wie Al Jazeera berichtete. Diese Ereignisse ereigneten sich inmitten anhaltender Verstöße gegen die Waffenruhe und Protesten innerhalb Israels.
Der Luftangriff in der Nähe der libanesischen Grenze zu Syrien zielte auf ein Fahrzeug ab, wie Al Jazeera unter Berufung auf das libanesische Gesundheitsministerium berichtete. Der Angriff fand am frühen Montagmorgen statt. Unterdessen töteten israelische Streitkräfte im Gazastreifen mindestens 11 Palästinenser bei Angriffen im gesamten Gazastreifen, so medizinische Quellen, die von Al Jazeera zitiert wurden. Diese Tötungen wurden als die jüngste Verletzung einer von den USA vermittelten Waffenruhe beschrieben, die am 10. Oktober in Kraft trat.
Zusätzlich zu den Unruhen brachen in der ultraorthodoxen israelischen Stadt Bnei Brak Proteste aus. Videomaterial zeigte, wie zwei weibliche IDF-Soldatinnen von der Polizei aus den Unruhen gerettet wurden, so Sky News. Benjamin Netanjahu verurteilte eine "extreme Minderheit", die an den Unruhen beteiligt war, bei denen Demonstranten Soldaten und Polizisten angriffen. Mindestens 22 Personen wurden verhaftet, nachdem Demonstranten Polizeimotorräder in Brand gesetzt und ein Polizeifahrzeug umgestürzt hatten, so die Behörden.
Die Situation im Gazastreifen ist weiterhin katastrophal, mit Berichten über anhaltende Gewalt und die verheerenden Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Eine Mutter aus Gaza, Hanaa al-Mabhuh, suchte nach ihrem vermissten Sohn unter den Leichen im al-Shifa-Krankenhaus, so Al Jazeera. Die Suche verdeutlicht die menschlichen Kosten des Konflikts.
Das israelische Militär erklärte, seine Aktionen im Gazastreifen seien eine Reaktion auf Verstöße der Hamas gegen die Waffenruhe. Lokale Beamte berichteten jedoch, dass bei den Luftangriffen mindestens 11 Menschen getötet wurden, darunter auch Menschen in einem Zeltlager, in dem vertriebene Familien untergebracht waren, wie Sky News berichtete. Seit Oktober gilt eine fragile Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas, doch seitdem wurden nach Angaben des von der Hamas geführten Gesundheitsministeriums im Gazastreifen mehr als 570 Palästinenser getötet.
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