Die Angleichung der geschlechtsspezifischen Lohnlücke in Großbritannien wird nach Angaben des Trades Union Congress (TUC), der offizielle Lohndaten analysiert hat, voraussichtlich erst 2056 abgeschlossen sein. Die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse des TUC zeigen, dass es bei der derzeitigen Fortschrittsrate über drei Jahrzehnte dauern wird, um die Ungleichheit zwischen den Löhnen von Männern und Frauen zu beseitigen. Die geschlechtsspezifische Lohnlücke, die die Differenz der Gehälter von Männern und Frauen in denselben Branchen misst, beträgt derzeit 12,8 % oder 2.548 £ pro Jahr.
Die Analyse des TUC ergab, dass die Lohnlücke in der Finanz- und Versicherungsbranche mit 27,2 % am deutlichsten ausgeprägt ist. Im Freizeitdienstleistungssektor ist die Lücke mit nur 1,5 % jedoch deutlich geringer. Arbeitgeber mit mehr als 250 Mitarbeitern in Großbritannien sind verpflichtet, ihre Lohndaten zu melden.
In anderen Nachrichten ziehen die israelischen Aktionen weiterhin internationale Kritik auf sich. Zu den jüngsten Entwicklungen gehört die Wiederaufnahme der Landregistrierungsprozesse im besetzten Westjordanland, ein Schritt, von dem israelische Menschenrechtsgruppen sagen, er werde die "Enteignung" der Palästinenser "systematisieren". Dieser Prozess, der nach fast sechs Jahrzehnten wieder aufgenommen wurde, folgt der Genehmigung eines Vorschlags durch die Regierung.
Unterdessen verurteilte Premierminister Benjamin Netanjahu in einer ultraorthodoxen israelischen Stadt eine "extreme Minderheit", nachdem weibliche IDF-Soldaten vor Ausschreitungen gerettet worden waren. Videomaterial zeigte, wie die Soldaten von der Polizei weggebracht wurden, während Tausende von ultraorthodoxen Männern protestierten. Mindestens 22 Personen wurden am Sonntag verhaftet, als Demonstranten Polizeimotorräder in Brand setzten, ein Polizeifahrzeug umkippten und Beamte angriffen, so die Behörden.
Darüber hinaus sah sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) Kritik für den Verkauf eines T-Shirts ausgesetzt, das an die Spiele von 1936 in Berlin erinnert, die während der Nazi-Ära stattfanden. Das "Men's 'Natural 1936 Berlin Games Olympic Heritage T-Shirt'" wurde in den Online-Shops der Olympischen Spiele für 39 Euro verkauft und ist inzwischen ausverkauft. Die Ware hat Kontroversen ausgelöst, da Kritiker dem IOC vorwerfen, die brutale Nazi-Ära und die Assoziation mit Adolf Hitler zu verharmlosen. Das deutsche Medium Der Tagesspiegel betonte, dass sich die Käufer des Kleidungsstücks offenbar von dem Design angezogen fühlten.
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