Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu forderte die Demontage der iranischen Nuklearinfrastruktur als Bedingung für einen möglichen Deal zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, so Al Jazeera. Seine Äußerungen, die er am Sonntag machte, erfolgten, als der iranische Außenminister Abbas Araghchi zu einer zweiten Runde von Nuklearverhandlungen mit den USA in die Schweiz reiste.
Unterdessen töteten israelische Luftangriffe im Gazastreifen mindestens 11 Menschen, wie lokale Beamte berichteten, darunter bei einer Explosion in einem Zeltlager, in dem vertriebene Familien untergebracht waren, wie Sky News berichtete. Die IDF erklärte, die Aktion sei eine Reaktion auf Verstöße der Hamas gegen die Waffenruhe. Seit Oktober besteht eine fragile Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas, aber seitdem wurden nach Angaben des von der Hamas geführten Gesundheitsministeriums im Gazastreifen mehr als 570 Palästinenser getötet.
In anderen Nachrichten sicherte sich das indische KI-Infrastruktur-Startup Neysa die Unterstützung des US-amerikanischen Private-Equity-Unternehmens Blackstone, wie TechCrunch berichtete. Blackstone und Co-Investoren stimmten zu, bis zu 600 Millionen US-Dollar an Primärkapital in Neysa zu investieren, wodurch Blackstone eine Mehrheitsbeteiligung erhält. Das in Mumbai ansässige Startup plant außerdem, zusätzliche 600 Millionen US-Dollar an Fremdfinanzierung aufzunehmen, um die GPU-Kapazität zu erweitern.
Außerdem verklagt David Greene, der langjährige Moderator von NPRs Morning Edition, Google und behauptet, dass die männliche Podcast-Stimme in dem NotebookLM-Tool des Unternehmens auf Greene basiert, so The Washington Post, wie von TechCrunch berichtet. Greene erklärte, er sei davon überzeugt, dass die Stimme seine Kadenz und Intonation nachahmt. "Meine Stimme ist sozusagen der wichtigste Teil dessen, wer ich bin", sagte Greene.
Schließlich drängt das Pentagon Berichten zufolge KI-Unternehmen, der US-Armee die Nutzung ihrer Technologie für alle rechtmäßigen Zwecke zu gestatten, doch Anthropic wehrt sich, so ein neuer Bericht in Axios, wie von TechCrunch berichtet. Die Regierung stellt angeblich die gleiche Forderung an OpenAI, Google und xAI. Ein anonymer Beamter der Trump-Administration sagte gegenüber Axios, dass eines dieser Unternehmen zugestimmt habe, während die anderen beiden angeblich eine gewisse Flexibilität gezeigt hätten. Anthropic habe sich jedoch Berichten zufolge am widerstandsfähigsten gezeigt. Das Pentagon droht offenbar, seinen 200-Millionen-Dollar-Vertrag mit dem KI-Unternehmen zu kündigen.
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