Im April 2024 wurde die Cybersicherheitsforscherin Allison Nixon zur Zielscheibe von Morddrohungen, was eine Untersuchung der anonymen Personen hinter den Online-Namen "Waifu" und "Judische" auslöste. Die Drohungen, die auf Telegram- und Discord-Kanälen gepostet wurden, enthielten explizite Sprache und KI-generierte Inhalte, die sich gegen Nixon richteten, die eine Karriere im Aufspüren von Cyberkriminellen aufgebaut hatte.
Die Drohungen begannen im Frühjahr 2024, wobei die anonymen Personen gewalttätige Nachrichten posteten. "Alison sic Nixon wird bald mit einem mit Benzin gefüllten Reifen geköpft werden", schrieb Waifu/Judische, laut Quellenmaterial. Die Drohungen eskalierten, wobei sich andere anschlossen und KI-generierte Nacktfotos von Nixon teilten. Diese Aktionen richteten sich gegen Nixon aufgrund ihrer Arbeit als Chief Research Officer bei der Cyber-Ermittlungsfirma Unit 221B, wo sie über ein Jahrzehnt lang Cyberkriminelle aufspürte und bei deren Verhaftung half.
Dieser Vorfall verdeutlicht die Gefahren, denen sich Cybersicherheitsexperten aussetzen. Die Drohungen gegen Nixon unterstreichen die Risiken, die mit der Untersuchung und Aufdeckung von Cyberkriminellen verbunden sind.
In anderen Technologie-Nachrichten entwickelt sich die Welt der künstlichen Intelligenz weiterhin rasant. Unternehmen wetteifern um die Entwicklung von Echtzeit-KI-Lösungen, wobei Nvidia und Groq zu den wichtigsten Akteuren gehören, wie VentureBeat berichtete. Darüber hinaus verändert der Einsatz von KI verschiedene Branchen, darunter Audio und Kommunikation, wo Unternehmen wie Shure und Zoom KI und neue akustische Technologien einsetzen, um die Zusammenarbeit zu verbessern, so der MIT Technology Review. "Dass Audio und Video einfach funktionieren, ist eine Grundlage für die Zusammenarbeit", sagte Brendan Ittelson, Chief Ecosystem Officer bei Zoom.
Unterdessen werden durch die Entwicklung neuer Technologien auch kritische globale Herausforderungen angegangen. César de la Fuente, ein Bioingenieur und Computerbiologe, nutzt KI, um nach neuen Antibiotika zu suchen und so der wachsenden Bedrohung durch antimikrobielle Resistenzen zu begegnen. Infektionen, die durch arzneimittelresistente Bakterien, Pilze und Viren verursacht werden, sind mit über 4 Millionen Todesfällen pro Jahr verbunden, und diese Zahl könnte bis 2050 8 Millionen übersteigen, so eine aktuelle Analyse, die in The Lancet veröffentlicht wurde.
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