Bayer hat 7,25 Milliarden US-Dollar angeboten, um Tausende von Klagen in den Vereinigten Staaten beizulegen, in denen behauptet wird, dass sein Unkrautvernichtungsmittel Roundup Krebs verursacht, so BBC Business. Die vorgeschlagene Einigung, die der Genehmigung durch ein Gericht bedarf, zielt darauf ab, den Rechtsstreit beizulegen, der das Unternehmen seit der Übernahme von Monsanto, dem Hersteller des Herbizids, plagt.
Das Angebot, das sich auf 5,35 Milliarden Pfund beläuft, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Bayer versucht, das Kapitel der Klagen zu schließen. Das Unternehmen, das die Sicherheit des Produkts beibehält, erklärte laut BBC Business, dass die Einigung die Unterstützung mehrerer wichtiger Klägergruppen hat. Bayer hat bereits rund 10 Milliarden US-Dollar zur Beilegung früherer Roundup-Rechtsstreitigkeiten gezahlt.
In anderen Nachrichten haben sich die Vereinigten Staaten und der Iran nach neuen Gesprächen über Teherans nukleare Fähigkeiten in Genf, Schweiz, auf "Leitprinzipien" geeinigt, wie Sky News berichtete. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi sagte, dass ein endgültiges Abkommen zwar nicht unmittelbar bevorstehe, aber der "Weg begonnen" habe. Omans Außenminister Badr Albusaidi beschrieb die Gespräche als "konstruktiv" und stellte "gute Fortschritte" fest, so Sky News.
Außerdem griffen US-Streitkräfte drei mutmaßliche Drogenschmugglerboote im östlichen Pazifik und in der Karibik an, wobei 11 Menschen ums Leben kamen, berichtete Sky News. Das US Southern Command bestätigte die Operation auf X und erklärte, dass Geheimdienstinformationen darauf hindeuteten, dass die Schiffe an Narco-Trafficking-Operationen beteiligt waren.
Unterdessen hat Frankreich einen Öltanker freigegeben, der verdächtigt wird, zur sanktionierten "Schattenflotte" Russlands zu gehören, nachdem sein Eigentümer eine Geldstrafe in Millionenhöhe gezahlt hat, berichtete Euronews. Das Schiff namens Grinch wurde am 22. Januar im Mittelmeer beschlagnahmt, weil es im Verdacht stand, gegen die Sanktionen gegen Russland zu verstoßen. Es war von Murmansk im Norden Russlands unter falscher Flagge der Komoren unterwegs, so die französischen Behörden.
Schließlich lehnte Warner Bros Discovery das jüngste Angebot von Paramount zum Kauf des Unternehmens ab, bleibt aber offen für weitere Angebote, berichtete Al Jazeera. Warner Bros hat Paramount sieben Tage Zeit gegeben, um sein bestes und endgültiges Angebot vorzulegen.
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