ByteDance, der chinesische Technologiegigant, hat sich bereit erklärt, sein KI-Tool zur Videoerstellung, Seedance, einzuschränken, nachdem Disney mit rechtlichen Schritten gedroht und sich andere Unterhaltungsunternehmen beschwert hatten, so BBC Technology. Dieser Schritt erfolgt inmitten wachsender Bedenken hinsichtlich Urheberrechtsverletzungen im Zusammenhang mit der Fähigkeit der App, realistische Videos zu generieren.
Die Entscheidung, die Fähigkeiten von Seedance einzuschränken, folgte auf ein Unterlassungsschreiben von Disney, das ByteDance Urheberrechtsverletzungen vorwarf, wie BBC Technology berichtete. Die App, die für ihre realistische Videogenerierung an Popularität gewonnen hat, hat Kritik von Hollywood-Studios hervorgerufen. Videos, die mit Seedance erstellt wurden, haben sich in den letzten Tagen online verbreitet und sowohl Lob für ihren Realismus als auch Besorgnis bei Unterhaltungsunternehmen ausgelöst.
In anderen Nachrichten hat das US-Militär Angriffe auf drei mutmaßliche Drogenschmugglerboote gestartet, bei denen 11 Menschen getötet wurden, so The Guardian. Diese Aktion, Teil einer monatelangen Kampagne gegen mutmaßliche Schmuggler, fand im östlichen Pazifik und in der Karibik statt. Die Angriffe, die am Montag stattfanden, erhöhten die Gesamtzahl der Todesopfer durch US-Angriffe auf 145 seit September, als Donald Trump die amerikanischen Streitkräfte aufforderte, Personen anzugreifen, die als Narco-Terroristen eingestuft wurden, berichtete The Guardian.
Unterdessen wurde in Peru der Interimspräsident José Jerí nach nur vier Monaten im Amt in einem "Express-Impeachment" abgesetzt, wie The Guardian ausführlich darstellte. Die Gesetzgeber stimmten mit 75 zu 24 Stimmen für die Absetzung von Jerí, der in einen Skandal um geheime Treffen mit chinesischen Geschäftsleuten verwickelt war. Der Skandal, der als "Chifagate" bezeichnet wurde, basierte auf Sicherheitskameraaufnahmen, so The Guardian.
In den Vereinigten Staaten lehnte ein Einwanderungsrichter einen Versuch der Trump-Administration ab, Mohsen Mahdawi, einen Studenten der Columbia University, abzuschieben, wie Al Jazeera berichtete. Mahdawi wurde im vergangenen Jahr wegen Protesten gegen Israels Aktionen in Gaza verhaftet. Die Entscheidung, die am 13. Februar getroffen wurde, wurde am Dienstag durch Gerichtsdokumente öffentlich, so Al Jazeera.
Schließlich stehen junge Arbeitssuchende in Großbritannien vor erheblichen Herausforderungen bei der Arbeitssuche, so BBC Business. Die Arbeitslosenquote für 16- bis 24-Jährige liegt bei 16,1 %, deutlich höher als der nationale Durchschnitt von 5,1 %. Unternehmen, insbesondere in Branchen wie Einzelhandel und Gastgewerbe, bauen aufgrund höherer Kosten Personal ab oder stellen nicht ein, was sich auf junge Arbeitnehmer auswirkt, berichtete BBC Business. "Die Suche ist seelenzerstörend", sagte Emer Moreau, eine Wirtschaftsreporterin bei BBC Business.
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