In einer jährlichen Umfrage der Lake Superior State University wurde der Ausdruck "6-7" als überstrapaziert eingestuft und für würdig befunden, verbannt zu werden. Er wurde in die am Donnerstag veröffentlichte 50. jährliche Liste der verbannten Wörter aufgenommen. Die Liste, eine augenzwinkernde Zusammenstellung von missbräuchlichem Slang, entstand 1976 als Idee für eine Silvesterparty und ist bekannt als die "list of Queens English for Mis-use, Over-use and General Uselessness".
Die Lake Superior State University erhielt etwa 1.400 Einsendungen aus allen 50 Bundesstaaten und verschiedenen Ländern, darunter Usbekistan, Brasilien und Japan. Weitere Begriffe, die es in die Top 10 schafften, sind "demure" (verhalten), "incentivize" (einen Anreiz schaffen), "perfect" (perfekt), "gifted" (begabt), "my bad" (mein Fehler) und "reach out" (sich melden). Bemerkenswert ist, dass "my bad" und "reach out" bereits 1998 bzw. 1994 auf der Liste standen.
David Travis, Präsident der Lake Superior State University, erklärte, dass die Liste die sich entwickelnden Trends und die Umgangssprache der jüngeren Generation widerspiegelt. "Soziale Medien bieten eine größere Möglichkeit, Wörter misszuverstehen oder falsch zu verwenden", sagte Travis. "Wir verwenden Begriffe, die hauptsächlich über SMS oder durch Postings ohne Körpersprache oder Tonfall ausgetauscht werden."
Die Liste der verbannten Wörter zielt darauf ab, Wörter und Phrasen hervorzuheben, die zu Klischees geworden sind oder falsch verwendet werden, oft aufgrund ihrer Verbreitung in den sozialen Medien und in der informellen Kommunikation. Die jährliche Umfrage bietet einen unbeschwerten Kommentar zu Sprachtrends und fördert eine durchdachtere Kommunikation.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment