Champagner-Fontänen vermutlich Ursache für tödliches Barfeuer in der Schweiz
Crans-Montana, Schweiz – Ein Brand in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana, der vermutlich durch Champagner-Fontänen ausgelöst wurde, forderte in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages 40 Todesopfer und 119 Verletzte. Nach Angaben der Behörden entzündeten sich die Flammen, als die Fontänen "zu nahe an die Decke" gerieten.
Das Feuer hat Untersuchungen zu möglichen Verstößen gegen Sicherheitsvorschriften und zur Effektivität der Notfallmaßnahmen in überfüllten Veranstaltungsorten ausgelöst. Die New York Times berichtete, dass sich viele der Opfer im Teenageralter im Keller der Bar befanden.
Die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud erklärte auf einer Pressekonferenz am Freitag, dass sich die Untersuchung auf mehrere Schlüsselfaktoren konzentrieren werde, darunter die beim Bau der Bar verwendeten Materialien, die vorhandenen Brandschutzmaßnahmen, die Kapazität der Bar und die Anzahl der zum Zeitpunkt des Brandes anwesenden Personen. Pilloud fügte hinzu, dass die Untersuchung klären werde, ob Strafverfolgungen erforderlich seien, so die BBC.
Der Vorfall hat dazu geführt, dass Familien verzweifelt nach Informationen über die Verletzten suchen. Die Ermittlungen dauern an.
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