Mehr als 100 Menschen verbrachten die Nacht in einem Shinto-Schrein in der japanischen Präfektur Saitama, nachdem starker Schneefall die Zufahrtsstraßen blockiert hatte. Ungefähr 130 Personen, die in etwa 50 Autos unterwegs waren, mussten laut NHK, dem öffentlich-rechtlichen Sender Japans, am Freitag in den Hallen und Lobbys des Mitsumine-Schreins übernachten.
Lokale Behörden bestätigten, dass niemand während der Übernachtung über Unwohlsein klagte. Die Straßensperrungen wurden durch mehrere Unfälle verursacht, darunter Autos, die auf den eisglatten Straßen rund um den Schrein ins Rutschen gerieten, berichtete NHK unter Berufung auf die örtliche Polizei.
Japan erlebt derzeit erhebliche Schneefälle. Die japanische Wetterbehörde berichtete, dass in einigen Gebieten in den vorangegangenen 72 Stunden bis zu 80 Zentimeter Schnee gefallen waren, wobei aufgrund einer anhaltenden Kaltfront weiterer Schneefall erwartet wird. In der Region des Mitsumine-Schreins fielen bis zu 4 Zentimeter Schnee, wobei die Temperaturen auf bis zu -15 Grad Celsius sanken, was gefährliche eisige Bedingungen verursachte.
Der Vorfall verdeutlicht die Herausforderungen, die von extremen Wetterereignissen ausgehen, die immer häufiger und intensiver werden.
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