USA reduziert geplante Zölle auf italienische Pasta-Importe deutlich
Washington, D.C. – Die Vereinigten Staaten haben die geplanten Zölle auf italienische Pasta-Importe deutlich reduziert und damit potenzielle Preiserhöhungen für amerikanische Verbraucher abgewendet. Die Trump-Regierung hatte zunächst hohe Zölle auf 13 italienische Pasta-Hersteller angedroht, denen "Dumping" vorgeworfen wurde, eine Praxis, bei der Waren unter Marktwert verkauft werden, so die BBC.
Das italienische Außenministerium gab am Donnerstag bekannt, dass der vorgeschlagene Zollsatz drastisch reduziert worden sei. Die US-Regierung erklärte, dass die 13 betroffenen Unternehmen viele ihrer Bedenken ausgeräumt hätten. Zuvor hatten die USA diesen Unternehmen vorgeworfen, ihre Produkte zu unfairen Niedrigpreisen zu verkaufen, und mit Zöllen von fast 92 % gedroht.
Diese Zölle, eine Art Steuer, die von einem Verbraucher gezahlt wird, der ein Produkt importiert, hätten dazu führen können, dass amerikanische Importeure mit einem Satz besteuert werden, der höher ist als der Wert der eigentlichen Pasta selbst, so die BBC.
Die anfängliche Androhung von Zöllen löste eine Debatte über den Einsatz von Zöllen als Instrument zum Schutz der heimischen Industrie gegenüber ihren potenziellen Auswirkungen auf die Verbraucherkosten und die internationale Handelsdynamik aus. Die Kehrtwende unterstreicht diese laufenden Diskussionen.
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