Ein neuer Paradigmenwechsel in der künstlichen Intelligenz, genannt "Intelition", definiert die Beziehung zwischen Mensch und KI neu und bewegt sich weg von KI als einem Werkzeug, das aufgerufen wird, hin zu einem Modell der kontinuierlichen Koproduktion. Brian Mulconrey von Sureify Labs stellte das Konzept der Intelition in einer kürzlich durchgeführten Analyse vor und definierte es als den kollaborativen Prozess, bei dem menschliche und maschinelle Intelligenz zusammenarbeiten, um wahrzunehmen, zu entscheiden, zu erschaffen und zu handeln. Diese Entwicklung bedeutet eine Abkehr von Systemen, in denen KI-Modelle extern aufgerufen werden, hin zu einem gemeinsamen Modell, in dem Menschen und Agenten Entscheidungen, Logik und Handlungen in Echtzeit gestalten.
Laut Mulconrey wird dieser Wandel von drei Hauptkräften angetrieben, obwohl er in dem bereitgestellten Material nicht angab, welche diese Kräfte sind. Der Kern der Intelition liegt in der einheitlichen Ontologie, einem Konzept, das Palantir-CEO Alex Karp in einem kürzlich verfassten Aktionärsbrief hervorhob. Karp erklärte, dass sich der Marktwert zunehmend auf Chips und Ontologie konzentriert, was darauf hindeutet, dass dies der Beginn eines größeren, bedeutenderen Trends ist.
Die Auswirkungen der Intelition gehen über bloße technologische Fortschritte hinaus. Sie deutet auf eine Zukunft hin, in der KI nicht nur ein Werkzeug, sondern ein aktiver Teilnehmer an Unternehmensabläufen ist, der ein gemeinsames Verständnis teilt und mit Menschen zusammenarbeitet. Dieses kontinuierliche Koproduktionsmodell könnte Arbeitsabläufe, Entscheidungsprozesse und die Natur der Arbeit selbst verändern.
Während der volle Umfang der Intelition noch nicht absehbar ist, bietet das Konzept eine zum Nachdenken anregende Perspektive auf die Zukunft der KI und ihre Integration in die Gesellschaft. Weitere Entwicklungen in Bezug auf einheitliche Ontologien und die zugrunde liegenden Kräfte, die die Intelition antreiben, werden wahrscheinlich das Ausmaß und die Auswirkungen dieses Paradigmenwechsels bestimmen.
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