Venezuela rüstete sich für einen schweren Wirtschaftsabschwung, da eine US-Blockade der Ölexporte die wichtigste Einnahmequelle des Landes zu lähmen drohte. Die Entscheidung der Trump-Regierung, Tanker ins Visier zu nehmen, die venezolanisches Rohöl auf asiatische Märkte transportierten, hatte das staatliche Ölunternehmen PDVSA faktisch lahmgelegt, was zu einem deutlichen Rückgang der Exporte führte.
Interne Prognosen vom Dezember deuteten darauf hin, dass die Teilblockade voraussichtlich mehr als 70 Prozent der Ölproduktion des Landes in diesem Jahr stilllegen würde. Dies würde die dominierende Quelle öffentlicher Einnahmen eliminieren und die Nation in den wirtschaftlichen Zusammenbruch treiben. PDVSA hatte versucht, die Auswirkungen abzumildern, indem es Rohöl in Lagertanks umleitete und Tanker als schwimmende Lagereinrichtungen nutzte.
Diese Strategie war jedoch nur eine vorübergehende Lösung. TankerTrackers, ein Schifffahrtsdatenunternehmen, schätzte Ende Januar, dass Venezuela nur noch bis Ende des Monats über freie Lagerkapazitäten verfügte. Sobald die Lagerkapazität erschöpft war, wurde erwartet, dass die Produktion rasch zusammenbrechen würde, wenn die Blockade in Kraft blieb.
PDVSA, das staatliche Öl- und Erdgasunternehmen, ist das Rückgrat der venezolanischen Wirtschaft. Seit Jahren finanzieren Öleinnahmen Regierungsprogramme und stützen die Wirtschaft des Landes. Die US-Blockade störte PDVSAs Fähigkeit, Rohöl, seine Haupteinnahmequelle, zu exportieren, was zu einer schweren Finanzkrise führte.
Die Zukunftsaussichten für die venezolanische Wirtschaft schienen düster. Angesichts der begrenzten Lagerkapazität und der in Kraft befindlichen US-Blockade drohte dem Land ein starker Rückgang der Ölproduktion und ein entsprechender Einbruch der Staatseinnahmen. Dies könnte zu weiteren wirtschaftlichen Notlagen für die venezolanische Bevölkerung führen und möglicherweise die Region destabilisieren.
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