Die vorgeschlagene Änderung zielt darauf ab, die Verkehrssicherheit zu verbessern, indem Fahrschülern mehr Zeit gegeben wird, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und Erfahrungen unter verschiedenen Fahrbedingungen zu sammeln. Das Verkehrsministerium (Department for Transport, DfT) wird sich dazu beraten, ob der Mindestzeitraum drei oder sechs Monate betragen soll.
Die Strategie zur Verkehrssicherheit umfasst auch Vorschläge zur Senkung der Promillegrenze in England und Wales, um sie an die strengeren Grenzwerte in Schottland anzugleichen. Diese Maßnahmen sollen die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten in den nächsten zehn Jahren um insgesamt 65 und bei Kindern unter 16 Jahren um 70 senken. Regierungsstatistiken zeigen, dass im Jahr 2024 etwa ein Fünftel aller Todesfälle oder schweren Verletzungen infolge von Autounfällen einen jungen Fahrer betrafen.
Die Regierung ist der Ansicht, dass eine obligatorische Wartezeit den Fahrschülern mehr Zeit gibt, zu üben und ihre Fahrkünste zu verbessern, bevor sie die praktische Prüfung ablegen. Diese zusätzliche Übung könnte das Fahren bei verschiedenen Wetterbedingungen, zu verschiedenen Tageszeiten und auf verschiedenen Arten von Straßen umfassen.
Der Konsultationsprozess umfasst das Einholen von Rückmeldungen von Fahrlehrern, Verkehrssicherheitsorganisationen und der breiten Öffentlichkeit. Das DfT wird die Antworten analysieren, um die am besten geeignete Dauer für die obligatorische Wartezeit zu bestimmen. Der genaue Zeitplan für die Umsetzung der neuen Regeln hängt vom Ergebnis der Konsultation und dem anschließenden Gesetzgebungsverfahren ab.
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