HP hat das EliteBoard G1a angekündigt, einen Windows 11-PC, der in eine funktionierende Membran-Tastatur integriert ist, und positioniert ihn als eine zugänglichere Alternative zu bestehenden tastaturbasierten Computern. Das EliteBoard G1a erinnert an den Commodore 64, der das Konzept des Tastatur-PCs in den 1980er Jahren populär machte, tritt aber in einen Markt ein, der in jüngerer Zeit vom Raspberry Pi geprägt wurde.
Der Einfluss von Raspberry Pi im Bereich der Tastatur-PCs begann mit der Veröffentlichung des Raspberry Pi 400 im Jahr 2019, der einen Raspberry Pi 4 Single-Board-Computer (SBC) in einem Tastaturgehäuse beherbergte. Dieser bot Benutzern USB-, HDMI- und Ethernet-Anschlüsse sowie eine GPIO-Stiftleiste und die Raspberry Pi OS Linux-Distribution und schuf so ein Low-End-Desktop-Erlebnis für etwa 100 US-Dollar. Später brachte das Unternehmen den Pi 500 auf den Markt, der von einem Quad-Core-64-Bit-Arm-Cortex-A76-Prozessor angetrieben wird und NVMe-SSD-Speicher anstelle von microSD bietet, eingebaut in eine flache mechanische Tastatur, allerdings zu einem höheren Preis von 200 US-Dollar.
Während Raspberry Pi eine Nische besetzt hat, sprechen seine Produkte in erster Linie Bastler, DIY-Enthusiasten und Linux-Benutzer an. Das EliteBoard G1a von HP zielt darauf ab, die Attraktivität von tastaturbasierten PCs zu erhöhen, indem es eine Windows 11-Umgebung bietet und potenziell ein breiteres Publikum anspricht, das eine vereinfachte und integrierte Computerlösung sucht. Weitere Details zu den Spezifikationen, Preisen und der Verfügbarkeit des EliteBoard G1a werden voraussichtlich in den kommenden Wochen veröffentlicht.
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