Apple gab am Mittwoch bekannt, dass JPMorgan Chase Goldman Sachs als Herausgeber der Apple Card ablösen wird. Der Übergang wird laut Apple voraussichtlich bis zu 24 Monate dauern.
Während sich der Bankpartner ändert, wird die Apple Card weiterhin über das Mastercard-Netzwerk betrieben. Apple versicherte den Verbrauchern, dass es keine unmittelbaren Änderungen geben werde, auch nicht für diejenigen, die neue Karten beantragen.
JPMorgan Chase sagte, der Deal werde über 20 Milliarden Dollar an Kartensalden in sein Portfolio bringen. Das Wall Street Journal berichtete, dass Goldman Sachs diesen Betrag mit einem Abschlag von 1 Milliarde Dollar abstößt. Goldman Sachs erwartet eine Rückstellung von 2,2 Milliarden Dollar für Kreditverluste im Zusammenhang mit der Terminkaufvereinbarung für das vierte Quartal 2025.
Gerüchte über das Ende der Partnerschaft zwischen Apple und Goldman Sachs kursierten bereits seit einigen Jahren. Letztes Jahr berichtete das Wall Street Journal, dass JPMorgan der wahrscheinlichste Kandidat für die Nachfolge als Apples neuer Partner sei.
Apple brachte seine Kreditkarte 2019 in Partnerschaft mit Goldman Sachs auf den Markt und betonte, dass keine Mahngebühren oder Strafzinsen anfallen. Die Karte bietet bis zu 3 % tägliches Cashback auf Einkäufe bei Apple und ausgewählten Partnern, 2 % bei Nutzung von Apple Pay und 1 % bei Nutzung der physischen Karte. Die Apple Card zielte darauf ab, sich nahtlos in das iPhone zu integrieren und eine benutzerfreundliche Erfahrung zu bieten. Die Partnerschaft mit Goldman Sachs markierte den tieferen Vorstoß der Investmentbank in das Privatkundengeschäft.
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