Laut einem Bericht von Business Insider hat Larry Page, Mitbegründer von Google, damit begonnen, einige seiner Geschäftsaktiva von Kalifornien nach Delaware zu verlagern, inmitten der laufenden Bemühungen, eine Vermögenssteuer in dem Bundesstaat einzuführen. Der Schritt beinhaltet die Neugründung mehrerer von Pages Geschäftseinheiten in Delaware, darunter sein Family Office Koop, sein Grippeforschungsunternehmen Flu Lab, sein Luftfahrtunternehmen Dynatomics und sein Flugauto-Startup One Aero. Eine Quelle teilte Business Insider mit, dass Page selbst nicht mehr in Kalifornien wohnt.
Die Verlagerung erfolgt, während Organisatoren daran arbeiten, eine vorgeschlagene Steuer für Milliardäre auf den Wahlzettel von 2026 zu bringen. Die Initiative würde eine Steuer von 0,5 % auf Personen mit einem Vermögen von 1 Milliarde US-Dollar oder mehr erheben. Page soll Berichten zufolge seine Absicht geäußert haben, den Bundesstaat als Reaktion auf die vorgeschlagene Steuer zu verlassen.
Auch andere prominente Persönlichkeiten der Technologiebranche haben sich gegen die potenzielle Vermögenssteuer ausgesprochen. David Sacks, Palmer Luckey und Alexis Ohanian haben sich ebenfalls gegen die Wahlinitiative ausgesprochen. Die vorgeschlagene Steuer hat eine Debatte über ihre potenziellen Auswirkungen auf die kalifornische Wirtschaft und ihre Attraktivität für vermögende Privatpersonen und Unternehmen ausgelöst.
Die Neugründung von Pages Unternehmen in Delaware könnte bestimmte Vorteile bieten, wie z. B. eine günstigere Körperschaftssteuerstruktur und ein unternehmensfreundliches rechtliches Umfeld. Delaware ist bekannt für sein etabliertes Gesellschaftsrecht und sein spezialisiertes Gerichtssystem, den Court of Chancery, der sich mit gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten befasst.
Der potenzielle Weggang von hochkarätigen Einzelpersonen und Unternehmen aus Kalifornien wirft Bedenken hinsichtlich der langfristigen wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit des Bundesstaates auf. Während die vorgeschlagene Vermögenssteuer darauf abzielt, Einkommensungleichheit zu bekämpfen und öffentliche Dienstleistungen zu finanzieren, argumentieren Kritiker, dass sie wohlhabende Einzelpersonen und Unternehmen dazu anregen könnte, den Bundesstaat zu verlassen, was potenziell die gesamte Steuerbasis verringern würde. Die Auswirkungen der vorgeschlagenen Steuer und die Reaktionen von prominenten Persönlichkeiten wie Page werden wahrscheinlich weiterhin ein Diskussionsthema sein, wenn sich die Wahlinitiative von 2026 nähert.
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