Tausende Demonstranten versammelten sich in Städten in ganz Kolumbien, um ihren Widerstand gegen Donald Trumps jüngste Äußerungen bezüglich einer möglichen militärischen Intervention in Venezuela zum Ausdruck zu bringen. Die Demonstrationen, die durch Trumps Bemerkungen nach einem tödlichen Angriff in Venezuela am Wochenende zuvor ausgelöst wurden, sahen Demonstranten in Städten wie Cúcuta marschieren, das an Kolumbiens Grenze zu Venezuela liegt.
In Cúcuta marschierten mehrere hundert Demonstranten in Richtung der Kathedrale der Stadt aus dem 19. Jahrhundert, schwenkten kolumbianische Flaggen und riefen "Fuera los yanquis!", was so viel bedeutet wie "Raus mit den Yankees!". Ein Demonstrant drückte seine starke Ablehnung gegenüber Trump aus und nannte ihn "den Teufel" und "die abscheulichste Person der Welt".
Die Proteste wurden durch Kommentare des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump ausgelöst, der andeutete, er sei an militärischen Aktionen in Kolumbien interessiert. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro rief als Reaktion auf Trumps Äußerungen zu Demonstrationen auf. Die Wut rührt von der Sorge über eine mögliche militärische Expansion der USA nach Südamerika her, insbesondere nach dem Angriff in Venezuela.
Die Situation verdeutlicht die anhaltenden Spannungen und geopolitischen Verwicklungen in der Region. Das Potenzial für eine US-Intervention in Venezuela ist seit langem ein strittiges Thema, wobei viele die Folgen einer weiteren Destabilisierung in der Region befürchten. Die Bedenken der Demonstranten spiegeln ein breiteres Gefühl des Widerstands gegen die wahrgenommene Einmischung der USA in lateinamerikanische Angelegenheiten wider. Die zukünftige Ausrichtung des riesigen Mineralreichtums Südamerikas steht ebenfalls auf dem Spiel, was die Situation zusätzlich verkompliziert.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment