Marokko, Gastgeber des Afrika-Cups (AFCON), zog ins Finale ein, nachdem es Nigeria am 15. Januar 2026 in einem Elfmeterschießen mit 4:2 besiegt hatte. Das Spiel in Rabat endete nach Verlängerung mit einem 0:0-Unentschieden, was zu den entscheidenden Elfmetern führte.
Der Sieg löste in der Hauptstadt ausgelassene Feierlichkeiten unter den marokkanischen Fans aus. "Das ist ein Traum, der wahr geworden ist", sagte Fatima El Amrani, eine Einwohnerin von Rabat, während sie eine marokkanische Flagge schwenkte. "Wir haben so lange darauf gewartet, dass unser Team dieses Stadium erreicht. Die Atmosphäre hier ist elektrisierend."
Das AFCON-Turnier, ein alle zwei Jahre stattfindender Wettbewerb, der von der Confédération Africaine de Football (CAF) organisiert wird, präsentiert die besten Nationalmannschaften des Kontinents. Die Ausrichtung des Events durch Marokko wurde als bedeutender Schub für die Infrastruktur und den Tourismussektor des Landes angesehen. Das Land investierte massiv in die Modernisierung von Stadien und Verkehrsnetzen in Vorbereitung auf das Turnier.
Beim Elfmeterschießen verwandelten die marokkanischen Spieler Achraf Hakimi, Youssef En-Nesyri, Romain Saïss und Azzedine Ounahi erfolgreich. Nigeria konnte zwei Elfmeter erzielen, aber zwei entscheidende Paraden des marokkanischen Torwarts Yassine Bounou sicherten den Sieg.
Marokkos Einzug ins Finale markiert ihre erste Teilnahme am Endspiel seit 1976. Ihr Gegner im Finale wird nach dem Ausgang des zweiten Halbfinalspiels ermittelt. Das Finale soll am 19. Januar 2026 im Nationalen Sportzentrum in Rabat stattfinden. CAF-Funktionäre erwarten eine beträchtliche globale Zuschauerzahl für das Finale, was die wachsende Popularität des afrikanischen Fußballs weiter unterstreicht.
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