Der Iran hat am Mittwoch die Hinrichtung des 26-jährigen Demonstranten Erfan Soltani verschoben. Die Entscheidung erfolgte nach internationaler Verurteilung und Drohungen mit "starken Maßnahmen" von Präsident Trump. Soltanis Hinrichtung war kurz nach seiner Verhaftung geplant.
Die Verschiebung erfolgte inmitten eskalierender Proteste und einer steigenden Zahl von Todesopfern im Iran. Die iranischen Behörden sind den Demonstrationen mit tödlicher Gewalt begegnet. Am frühen Mittwoch forderte der iranische Oberste Richter rasche Prozesse und Hinrichtungen für Demonstranten, die als "Randalierer" bezeichnet werden.
Präsident Trump deutete an, dass die Nachrichten aus dem Iran eine positive Entwicklung seien. Er hatte vor Konsequenzen gewarnt, sollten die Hinrichtungen stattfinden. Menschenrechtsgruppen und Soltanis Familie bestätigten die Verschiebung.
Der Iran ist mit anhaltenden Unruhen konfrontiert, die durch wirtschaftliche Missstände und politische Beschränkungen angeheizt werden. Die Reaktion der Regierung hat breite Kritik hervorgerufen.
Soltanis Schicksal bleibt ungewiss. Weitere Entwicklungen werden erwartet, da der internationale Druck steigt.
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