Das U.S. Southern Command erklärte, die Operation sei durchgeführt worden, weil die Veronica sich "der Quarantäne von sanktionierten Schiffen durch Präsident Donald Trump widersetzte". Ein Social-Media-Beitrag des Kommandos enthielt ein Video, das Marines und Matrosen beim Betreten des Tankers zeigte.
Laut TankerTrackers.com verließ die Veronica, ein Rohöltanker unter guyanischer Flagge, Anfang Januar leer venezolanische Gewässer. Das US-Militär beteuert, dass jegliches Öl, das Venezuela verlässt, "ordnungsgemäß und rechtmäßig koordiniert" werden muss.
Diese Beschlagnahmungen sind Teil einer umfassenderen Strategie der USA, Druck auf die venezolanische Regierung unter Präsident Nicolás Maduro auszuüben. Anfang des Monats deutete Präsident Trump Pläne an, möglicherweise Venezuelas Ölvorkommen anzuzapfen, nachdem militärische Aktionen und die Festnahme von Präsident Maduro erfolgt waren.
Die US-Regierung hat Sanktionen verhängt, die darauf abzielen, Venezuelas Ölexporte einzuschränken, die eine wichtige Einnahmequelle für das Land darstellen. Diese Sanktionen sollen den Zugang der Maduro-Regierung zu Geldern beschränken und einen politischen Wandel fördern. Die USA haben sich noch nicht zu den nächsten Schritten bezüglich des beschlagnahmten Schiffes oder seiner Ladung geäußert.
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