Das US-Repräsentantenhaus hat letzte Woche die Finanzierung des National Endowment for the Arts (NEA) und des National Endowment for the Humanities (NEH) genehmigt. Jede Stiftung wird 207 Millionen Dollar erhalten. Diese Maßnahme widersetzte sich der Forderung von Präsident Trump nach Schließung der Behörden.
Der Haushaltsvorschlag wurde verabschiedet, obwohl Trumps Entwurf vom Mai 2025 die Auflösung sowohl des NEA als auch des NEH befürwortete. Trump hatte bereits 2017 versucht, die Behörden zu schließen. Der Kongress hat jedoch stets überparteiliche Unterstützung gezeigt. Ein Vorschlag zur Kürzung der NEA-Mittel wurde 2018 abgelehnt.
Die fortgesetzte Finanzierung stellt sicher, dass das NEA und das NEH weiterhin Kunst- und Geisteswissenschaftsprojekte landesweit unterstützen können. Branchenexperten prognostizieren Stabilität für Stipendiaten und Kulturorganisationen. Das NEA und das NEH verteilen Gelder zur Unterstützung verschiedener Initiativen, darunter Kunstbildungsprogramme und Projekte zur historischen Erhaltung.
Das NEA und das NEH waren wiederholt von der Streichung von Mitteln bedroht. Befürworter argumentieren, dass die Behörden für die kulturelle Bereicherung und Bildung von entscheidender Bedeutung sind. Gegner stellen die Verwendung von Steuergeldern für diese Zwecke in Frage.
Der Senat wird nun den Haushaltsvorschlag des Repräsentantenhauses prüfen. Die Zukunft des NEA und des NEH hängt von der Entscheidung des Senats ab.
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