Die American Civil Liberties Union (ACLU) hat heute im Namen von drei US-Bürgern eine Klage gegen die Trump-Regierung eingereicht. Darin wird der Regierung vorgeworfen, Bundesstrafverfolgungsbehörden im Zusammenhang mit Begegnungen mit Beamten der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) missbraucht zu haben. Die Klage behauptet, dass die Trump-Regierung die Rechte der Bürger verletzt habe.
Die Klage erfolgt inmitten anhaltender Proteste in Minneapolis gegen Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde. Bundesbeamte setzten heute Morgen Tränengas ein, um Dutzende von Demonstranten vor einem Bundesgebäude zu zerstreuen, in dem die Einwanderungs- und Zollbehörde untergebracht ist. Border Patrol Commander Gregory Bovino sagte gegenüber Fox News, dass vor kurzem Verhaftungen vor dem Gebäude vorgenommen wurden.
Der Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, traf sich heute Nachmittag mit Präsident Trump und brachte seine Besorgnis darüber zum Ausdruck, dass ICE-Razzien gefährlich seien und mehr Menschen gefährdeten. Laut einer Pressekonferenz, die heute Nachmittag stattfand, sagte Pressesprecherin Karoline Leavitt, dass der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, und der Präsident heute nicht miteinander gesprochen hätten, obwohl Walz Trump über die sozialen Medien aufgefordert hatte, "die Temperatur herunterzudrehen".
Im Mittelpunkt der Klage der ACLU steht die Auslegung und Anwendung der bundesstaatlichen Strafverfolgungsbefugnisse durch die Regierung. Die Organisation behauptet, die Regierung habe ihre Befugnisse überschritten. Die genauen Einzelheiten der Begegnungen zwischen den drei US-Bürgern und ICE-Beamten waren nicht sofort verfügbar.
Die Trump-Regierung hat noch keine formelle Antwort auf die Klage abgegeben. Es wird erwartet, dass der Fall bedeutende Fragen zu den Grenzen der bundesstaatlichen Einwanderungsdurchsetzung und den Rechten der Bürger bei Begegnungen mit Bundesbeamten aufwirft. Es ist wahrscheinlich, dass die Klage in den kommenden Wochen vor Gericht verhandelt wird.
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