Präsident Trump hat am Donnerstag in einem Social-Media-Video einen Entwurf für eine neue Krankenversicherungsgesetzgebung angekündigt. Der Plan geht jedoch nicht auf die steigenden Krankenversicherungsprämien ein, mit denen Einzelpersonen und Familien konfrontiert sind, die über HealthCare.gov eine Versicherung abschließen. Diese Personen erleben in diesem Monat erhebliche Prämienerhöhungen, was die Bedenken hinsichtlich der Erschwinglichkeit der Gesundheitsversorgung verstärkt.
Die Trump-Regierung fordert den Kongress auf, eine Gesetzgebung auf der Grundlage des "Great Healthcare Plan" zu entwickeln, wie er vom Präsidenten genannt wird. Ein Factsheet des Weißen Hauses umriss vier Hauptsäulen des vorgeschlagenen Plans: Reformen der Arzneimittelpreise, Reformen der Krankenversicherung, Preistransparenz bei Gesundheitskosten sowie Betrugsschutz und Sicherheitsvorkehrungen.
Dr. Mehmet Oz, der Leiter von Medicare und Medicaid, veranstaltete eine Pressekonferenz, um den Plan zu erörtern. Auf die Frage nach konkreten politischen Details bezeichnete Oz den Plan als "breiten Rahmen" und verwies weitere Fragen zur konkreten Umsetzung an den Kongress. Dieser Mangel an konkreten Details hat bei Experten für Gesundheitspolitik Bedenken hervorgerufen.
Das Auslassen jeglicher direkter Entlastung für diejenigen, die mit steigenden ACA-Prämien konfrontiert sind, ist ein wesentlicher Streitpunkt. Viele Einzelpersonen und Familien sind auf Subventionen über den Affordable Care Act (ACA)-Marktplatz angewiesen, um sich eine Versicherung leisten zu können, und steigende Prämien können selbst subventionierte Pläne unerschwinglich machen. Ohne Maßnahmen des Kongresses werden die Gesundheitskosten dieser Familien weiter steigen.
Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Erschwinglichkeit der Gesundheitsversorgung für viele Amerikaner weiterhin ein großes Problem darstellt. Die Kaiser Family Foundation hat berichtet, dass die Prämienerhöhungen in vielen Gebieten das Lohnwachstum übersteigen, was Einzelpersonen und Familien stärker finanziell belastet.
Die Zukunft des "Great Healthcare Plan" liegt nun beim Kongress. Es bleibt abzuwarten, ob die Gesetzgeber den Rahmen der Regierung aufgreifen und eine Gesetzgebung entwickeln werden, die die unmittelbaren Bedenken derjenigen anspricht, die mit explodierenden ACA-Prämien konfrontiert sind. Der Mangel an konkreten politischen Vorschlägen des Weißen Hauses hat viele im Unklaren über die potenziellen Auswirkungen des Plans auf den Zugang zur Gesundheitsversorgung und deren Erschwinglichkeit gelassen.
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