Diosdado Cabello, ein wichtiger Verbündeter des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, steht zunehmend unter Beobachtung. Die US-Regierung hat Cabello diesen Monat wegen Drogen-Terrorismus angeklagt. Auf seine Ergreifung wurde ein Kopfgeld ausgesetzt. Trotzdem bleibt Cabello eine mächtige Figur in Venezuela. Er ist ein Kernmitglied des inneren Kreises der Interimspräsidentin Delcy Rodríguez.
Seit über einem Jahrzehnt ist Cabello eine zentrale Figur im Maduro-Regime. Seine Fernsehsendung "Con el Mazo Dando" war eine Plattform, um Regierungskritiker anzuprangern. Juan Pablo Guanipa, ein Oppositionspolitiker, wurde verhaftet, nachdem er in der Sendung denunziert worden war. Er wurde wegen Terrorismus und Verrat angeklagt und befindet sich weiterhin in Haft.
Die US-Regierung betrachtet Maduros Regime als illegitim. Die Anklage gegen Maduro und Cabello signalisiert erhöhten Druck. Die USA haben sich nicht zu Cabellos fortgesetzter Präsenz in der Regierung geäußert.
Cabellos Einfluss beruht auf seiner Kontrolle über Schlüsselsektoren der Regierung. Er wurde beschuldigt, ein riesiges Netzwerk der Repression zu beaufsichtigen. Seine zukünftige Rolle bleibt inmitten der anhaltenden politischen Unruhen ungewiss.
Die Situation entwickelt sich weiter. Internationale Beobachter verfolgen die Ereignisse in Venezuela aufmerksam. Die USA könnten weitere Maßnahmen ergreifen.
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