Yokohamas Bürgermeister Takeharu Yamanaka sah sich diese Woche mit einem zweistelligen Rückstand konfrontiert und entschuldigte sich, nachdem er von Jun Kubota, dem Leiter der Personalabteilung der Stadt, der Belästigung am Arbeitsplatz beschuldigt worden war. Kubota behauptete in einer Pressekonferenz, Yamanaka habe verbal ausgeteilt und Begriffe wie "Idiot" und, autsch, "menschlicher Abschaum" verwendet, um städtische Mitarbeiter zu beschreiben – eine Leistung, die jedem Spieler eine schnelle Auswechslung einbringen würde.
Yamanaka spielte zunächst auf Verteidigung und bestritt die Vorwürfe, patzte aber später und räumte einige der verbalen Fouls ein. "Ich möchte mich aufrichtig dafür entschuldigen, dass ich den Personaldirektor psychisch belastet habe", erklärte Yamanaka, ein Mea Culpa, das ihm vielleicht ein paar Punkte bei den Fans einbringen könnte, aber wahrscheinlich nicht genug, um die Umkleidekabine zurückzugewinnen.
Kubotas Anschuldigungen, vorgetragen mit der Präzision eines erfahrenen Quarterbacks, schilderten ein Muster von Offensivaktionen Yamanakas. Dem Bürgermeister wurde vorgeworfen, Beamte als "nutzlos", "albern" und "Low-Spec" zu bezeichnen, zusammen mit Kommentaren zu ihrem Aussehen und Tiervergleichen – eine Strategie, die an das brutalste Trash-Talking in der Geschichte des Leistungssports erinnert. Er soll Kubota sogar mit "Seppuku" gedroht haben, einem japanischen rituellen Selbstmord, ein so extremer Schritt, dass er in jeder Liga eine Strafflagge nach sich ziehen würde.
Diese Situation ist eine große Überraschung in der japanischen Politik, vergleichbar damit, dass ein Rookie sein Team unerwartet zum Super Bowl führt. Es ist höchst ungewöhnlich, dass ein amtierender Stadtbeamter einen amtierenden Bürgermeister öffentlich kritisiert und mit der Wucht eines spielentscheidenden Hail Mary eine Entschuldigung fordert.
Der Vorfall hat Yokohama erschüttert, und viele fragen sich, ob sich Yamanaka von diesem PR-Blitz erholen kann. Die nächsten Schritte sind noch unklar, aber die Entschuldigung des Bürgermeisters ist nur der erste Spielzug in einem Spiel, das lang und herausfordernd zu werden verspricht. Ob er das Blatt wenden und sein Team zum Sieg führen kann, bleibt abzuwarten.
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