Irans Oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei hat dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump und den Vereinigten Staaten vorgeworfen, den Tod von Tausenden von Menschen während der jüngsten regierungsfeindlichen Proteste inszeniert zu haben. Khamenei behauptete eine direkte ausländische Beteiligung an der Gewalt, die sich über mehrere Wochen ereignete.
Khameneis Erklärung, die am 18. Januar 2026 veröffentlicht wurde, enthielt keine konkreten Beweise, um die Behauptung von Trumps direkter Beteiligung zu untermauern. Die Proteste, die Wochen zuvor begannen, wurden Berichten zufolge durch wirtschaftliche Missstände und Unzufriedenheit mit der iranischen Regierung ausgelöst.
Die iranische Regierung hat ausländische Akteure, darunter die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten, stets beschuldigt, Unruhen im Land zu schüren. Diese Anschuldigungen tauchen oft in Zeiten erhöhter politischer Spannungen oder öffentlicher Kritik auf.
Das US-Außenministerium hat zuvor jegliche Beteiligung an der Anstiftung zu den Protesten dementiert und erklärt, dass diese das Ergebnis der Äußerung legitimer Bedenken des iranischen Volkes über die Politik der Regierung seien. Die USA kritisieren seit langem die Menschenrechtslage im Iran und haben Sanktionen gegen das Land wegen seines Atomprogramms und der Unterstützung regionaler Stellvertreter verhängt.
Die Proteste und die anschließende Reaktion der Regierung haben internationale Verurteilung hervorgerufen, wobei Menschenrechtsorganisationen ihre Besorgnis über den Einsatz von Gewalt gegen Demonstranten und die Unterdrückung von Dissens äußerten. Die genaue Zahl der Todesopfer während der Proteste ist weiterhin umstritten, wobei es widersprüchliche Berichte von Regierungsquellen und unabhängigen Beobachtern gibt.
Der aktuelle Stand der Proteste ist unklar, da es Berichte über anhaltende Demonstrationen in einigen Gebieten und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in anderen gibt. Die iranische Regierung hat geschworen, gegen das vorzugehen, was sie als "von ausländischen Kräften unterstützte Agitatoren" bezeichnet, und die Ordnung aufrechtzuerhalten. Die Situation bleibt angespannt, und weitere Entwicklungen werden in den kommenden Tagen erwartet.
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