Das neu angekündigte Gaza-"Friedensgremium" des Weißen Hauses, das Investitionen und Diplomatie in der Region fördern soll, steht aufgrund seiner Zusammensetzung und potenzieller Herausforderungen bei der Sicherstellung der Zustimmung der Palästinenser in der Kritik. Die kürzlich vorgestellte Initiative besteht aus zwei separaten hochrangigen Gremien, einem "Gründungsvorstand" und einem "Gaza-Vorstand", umfasst aber laut BBC World derzeit keine palästinensische Vertretung in beiden Gremien.
Der "Gründungsvorstand" wird sich auf hochrangige Investitionen und diplomatische Bemühungen konzentrieren. Persönlichkeiten wie Marco Rubio und Jared Kushner sind neben dem Präsidenten der Weltbank, Ajay Banga, in dem Gremium vertreten. Der "Gaza-Vorstand" wird die Arbeit vor Ort überwachen.
Kritiker haben laut BBC World angedeutet, dass der Plan des US-Präsidenten einer "kolonialen Lösung ähnelt, die über die Köpfe der Palästinenser hinweg verhängt wird". Das Fehlen palästinensischer Namen in den hochrangigen Gremien hat diese Bedenken verstärkt.
Es gibt noch einige Unbekannte bezüglich der Initiative, darunter die mögliche Aufnahme weiterer Mitglieder und die genaue Struktur der Gremien. Der Erfolg des "Friedensgremiums" hängt davon ab, dass komplexe politische Dynamiken bewältigt und die Zusammenarbeit palästinensischer Interessengruppen sichergestellt wird, trotz des derzeitigen Mangels an palästinensischer Vertretung auf den oberen Ebenen. Laut BBC World hängt die Zukunft der Initiative von der Überwindung dieser Hürden ab.
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