Rackspace-Kunden sehen sich mit einer deutlichen Erhöhung der Kosten für E-Mail-Hosting konfrontiert, wobei einige Partner Preiserhöhungen von bis zu 706 Prozent melden. Die Änderungen, die in den letzten Wochen in Kraft getreten sind, haben bei Unternehmen, die auf Rackspace für E-Mail-Dienste angewiesen sind, Besorgnis ausgelöst.
Die neue Preisstruktur setzt den Standard-Tarif auf 10 US-Dollar pro Postfach und Monat fest. Zusätzliche Funktionen sind über Add-ons erhältlich, darunter Rackspace Email Plus für 2 US-Dollar pro Postfach und Monat (mit Dateispeicher, mobiler Synchronisierung, Office-kompatiblen Apps und Messaging) und Archivierung für 6 US-Dollar pro Postfach und Monat (mit unbegrenztem Speicherplatz).
Laut Daten der Wayback Machine des Internet Archive berechnete Rackspace zuletzt im November 2023 3 US-Dollar pro Postfach und Monat für seinen Standard-Tarif. Das Email Plus Add-on kostete zusätzlich 1 US-Dollar pro Postfach und Monat, und das Archival Add-on kostete 3 US-Dollar pro Postfach und Monat.
Reseller-Partner haben sich besonders lautstark über die Auswirkungen der neuen Preisgestaltung geäußert. Laughing Squid, ein Webhosting-Dienstleister und Rackspace-Reseller, erklärte in einem Blog-Beitrag am Donnerstag, dass das Unternehmen nur anderthalb Monate Vorlaufzeit vor der "astronomischen" Preiserhöhung erhalten habe.
Die Gründe für die Preiserhöhung wurden von Rackspace nicht explizit genannt. Das Unternehmen hat noch keine öffentliche Erklärung zu den Bedenken seiner Kunden und Partner abgegeben. Die plötzliche und erhebliche Erhöhung wirft Fragen nach der langfristigen Strategie von Rackspace und seinem Engagement für seinen bestehenden Kundenstamm auf. Die Situation ist noch nicht abgeschlossen, und es werden weitere Entwicklungen erwartet, da Rackspace auf die Bedenken seiner Nutzer reagiert.
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