Laut der Wahlkommission sicherte sich der ugandische Präsident Yoweri Museveni bei den Wahlen am Donnerstag einen Sieg und verlängerte damit seine Herrschaft auf eine vier Jahrzehnte lange Amtszeit. Museveni erhielt 72 % der Stimmen, während sein Hauptrivale Bobi Wine 25 % erhielt, wie die Kommission mitteilte.
Wine hat die Ergebnisse als "gefälscht" bezeichnet und "Wahlfälschung" behauptet, obwohl er keine konkreten Beweise zur Untermauerung dieser Behauptungen vorgelegt hat. Die Behörden haben sich noch nicht zu Wines Vorwürfen geäußert. Wahlbeobachter der Afrikanischen Union erklärten jedoch, sie hätten "keine Beweise für Wahlfälschung" gefunden. Wine hat seine Anhänger aufgefordert, sich an gewaltlosen Protesten zu beteiligen.
Museveni, der 81 Jahre alt ist, kam 1986 als Rebellenführer an die Macht und hat seitdem sieben Wahlen gewonnen. Der Wahlprozess war von Gewalt überschattet, wobei Wine, ein 43-jähriger ehemaliger Popstar, behauptete, dass in den letzten Tagen mindestens 21 Menschen getötet worden seien. Die Behörden haben sieben Todesfälle bestätigt.
Simon Byabakama, Leiter der Wahlkommission, rief die Anhänger beider Seiten auf, sich für Einheit einzusetzen und die Wahlergebnisse zu akzeptieren. Die BBC berichtete, dass Musevenis verlängerte Herrschaft in Uganda und international zunehmend diskutiert wird.
Die Wahl fand vor dem Hintergrund eingeschränkten Internetzugangs und erhöhter Sicherheitsmaßnahmen statt. Musevenis Regierung hat diese Maßnahmen als notwendig verteidigt, um die Ordnung aufrechtzuerhalten und Gewalt zu verhindern. Die AFP berichtete, dass das Wahlergebnis die ugandische Politik wahrscheinlich weiter polarisieren wird.
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