Die EU erwägt den Einsatz ihres "Anti-Nötigungsinstruments" gegen die USA. Der französische Präsident Macron drängt die EU, Vergeltungsmaßnahmen gegen neue Trump-Zölle zu ergreifen. Diese Zölle zielen auf NATO-Länder, die Truppen nach Grönland entsandt haben.
Trump kündigte die Zölle am Samstag an. Sie werden Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich, die Niederlande und Finnland treffen. Die Zölle beginnen am 1. Februar mit 10 % und steigen am 1. Juni auf 25 %. Trump fordert einen Deal für den "vollständigen und totalen" Kauf Grönlands. Die Länder entsandten Truppen auf Ersuchen Dänemarks zu Ausbildungszwecken nach Grönland.
Macron wird die EU auffordern, das Anti-Nötigungsinstrument zu aktivieren. Dies ist die stärkste Handelswaffe des Blocks. Es wurde seit seiner Verabschiedung im Jahr 2023 noch nie eingesetzt. EU-Beamte werden sich am Sonntag treffen, um die Reaktion zu besprechen.
Die Zölle kommen trotz eines im Juli erzielten Handelsabkommens.
EU-Beamte werden nach dem Treffen am Sonntag über das weitere Vorgehen entscheiden. Macron wird sich weiterhin mit europäischen Staats- und Regierungschefs beraten. Der mögliche Einsatz des Anti-Nötigungsinstruments stellt eine deutliche Eskalation der Handelsspannungen dar.
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