Die syrische Regierung hat am Sonntag einen Waffenstillstand mit den von Kurden geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) bekannt gegeben. Die von der syrischen Regierung abgegebene Erklärung signalisiert ein potenzielles Ende der jüngsten Zusammenstöße. Die Spannungen waren Anfang des Monats eskaliert, was zu einem Vorstoß der Regierung nach Osten führte. Der Waffenstillstand wurde vom syrischen Verteidigungsministerium verkündet, das eine Einstellung der Kämpfe an den Frontlinien anordnete.
Die Vereinbarung folgt auf eine Periode intensiver Kämpfe in der östlichen Provinz Aleppo. Regierungstruppen haben Berichten zufolge fast die vollständige Kontrolle über das Land übernommen. Dies beinhaltet die Zerschlagung der von Kurden geführten Streitkräfte, die den Nordosten seit über einem Jahrzehnt kontrollierten. Einer größeren Regierungsoffensive waren anfängliche Zusammenstöße mit den SDF vorausgegangen.
Die SDF hat die Waffenstillstandsvereinbarung noch nicht bestätigt. Sie reagierten nicht sofort auf Anfragen nach einem Kommentar. Die unmittelbaren Auswirkungen vor Ort bleiben abzuwarten.
Die SDF, die von den USA unterstützt werden, kontrollierten über ein Jahrzehnt lang einen bedeutenden Teil des nordöstlichen Syriens. Diese Vereinbarung markiert eine bedeutende Verschiebung in der regionalen Machtdynamik.
Die Zukunft der Vereinbarung hängt von der Bestätigung und Einhaltung durch alle Parteien ab. Weitere Details werden erwartet, sobald sich die Situation entwickelt.
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