Valentino Garavani, der für seine glamourösen Roben bekannte Designer, der am Montag im Alter von 93 Jahren starb, wird weitgehend die Begründung der dauerhaften Beziehung zwischen Hollywood und der Modewelt zugeschrieben. In den späten 1970er Jahren, als europäische Modehäuser mit ihrer Expansion zu globalen Unternehmen begannen, erkannte Valentino das Potenzial, seine Marke mit Prominenten, insbesondere Schauspielerinnen, zu verbinden.
Matt Tyrnauer, Regisseur von "Valentino: The Last Emperor", hob Valentinos Innovation hervor, Prominente und Couture zu verbinden. Diese Strategie erwies sich als beiderseitig vorteilhaft und steigerte sowohl den Ruhm der Stars als auch den der Marke Valentino. Die wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen, wenn ein Prominenter den richtigen Look trug, wurden erheblich, was zum Aufstieg von "Image Architects" als einflussreiche Figuren führte.
Der rote Teppich wurde zu einer Bühne für die Präsentation von Valentinos Designs und verwandelte Schauspielerinnen in wandelnde Werbeflächen für seine Marke. Dieser Ansatz trug dazu bei, Valentinos Position als führender Designer zu festigen und eine Vorlage für andere Modehäuser zu schaffen. Das Verständnis des Designers für die Macht der Werbung durch Prominente war seiner Zeit voraus.
Die Verbindung zwischen Mode und Hollywood besteht weiterhin, wobei Designer darum wetteifern, Prominente für wichtige Veranstaltungen einzukleiden. Der strategische Einsatz von Prominentenwerbung ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Markenaufbaus in der Modebranche.
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