Chris Pratt wies Bedenken zurück, dass künstliche Intelligenz Schauspieler ersetzen könnte, und nannte insbesondere die Panik um die KI-Darstellerin Tilly Norwood "Bullshit". Im Gespräch mit Variety bei der New Yorker Premiere seines neuen Films "Mercy" am Dienstagabend erklärte Pratt: "Ich glaube nicht, dass mich jemand ersetzen wird, der KI ist. Ich habe von dieser Tilly Norwood-Sache gehört, ich halte das alles für Bullshit. Ich habe sie noch nie in einem Film gesehen. Ich weiß nicht, wer diese Bitch ist. Das ist alles Fake, bis es etwas ist."
Pratts Kommentare kommen inmitten wachsender Ängste innerhalb der Unterhaltungsindustrie bezüglich der potenziellen Auswirkungen von KI auf kreative Berufe. Tilly Norwood, eine synthetische KI-Darstellerin, hat in letzter Zeit an Bedeutung gewonnen und eine Debatte über die Zukunft der Schauspielerei und die Rolle menschlicher Darsteller ausgelöst.
Während er die unmittelbare Bedrohung für Schauspieler abtat, erkannte Pratt die breiteren Anwendungsmöglichkeiten von KI und ihr Potenzial als Werkzeug in den richtigen Händen an. Er räumte ein, dass KI die Branche unweigerlich verändern werde, äusserte aber Zuversicht in die bleibende Kraft der menschlichen Kreativität. "Ich glaube nicht, dass man die menschliche Seele eines Regisseurs oder eines Autors oder eines Schauspielers ersetzen kann", fügte Pratt hinzu.
Der Aufstieg von KI-Schauspielern wie Tilly Norwood hat eine heftige Debatte über Authentizität, Urheberrecht und die ethischen Implikationen der Erschaffung digitaler Darsteller entfacht. Einige Branchenexperten befürchten, dass die Technologie menschliches Talent entwerten und zu Arbeitsplatzverlusten führen könnte, während andere sie als potenzielles Werkzeug für Innovation und kreativen Ausdruck sehen. Die kulturellen Auswirkungen von KI in der Unterhaltungsbranche sind weiterhin Gegenstand intensiver Diskussionen, wobei sich sowohl das Publikum als auch die Kritiker mit den Auswirkungen zunehmend realistischer synthetischer Darbietungen auseinandersetzen.
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