Das Europäische Parlament hat am Mittwoch die Genehmigung eines wichtigen US-Handelsabkommens ausgesetzt und begründete dies mit den erneuten Handelsspannungen, die durch das Interesse von Präsident Donald Trump am Erwerb Grönlands entstanden sind. Der im Juli vereinbarte Schritt stoppt den Fortschritt des Abkommens und erhöht die Möglichkeit von Vergeltungszöllen der EU auf amerikanische Waren, abhängig davon, ob die USA ein Engagement für Zusammenarbeit zeigen.
Die Aussetzung wurde in Straßburg, Frankreich, bekannt gegeben, während Präsident Trump laut BBC World Berichten auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sprach. Die Entscheidung folgte auf Trumps geäußertes Interesse am Erwerb Grönlands, das die Finanzmärkte erschüttert und die Diskussionen über einen möglichen Handelskrieg zwischen den USA und Europa wiederbelebt hatte.
Mehrere Nachrichtenquellen bestätigten die Maßnahme des Europäischen Parlaments. Der Schritt der EU friert den Genehmigungsprozess des Handelsabkommens effektiv ein, bis die USA ein Engagement für Zusammenarbeit anstelle von Konfrontation zeigen.
Die Möglichkeit von Vergeltungszöllen der EU auf amerikanische Waren droht nun, bis sich die US-Handelspolitik ändert. Der Wert der amerikanischen Waren, die potenziell von diesen Zöllen betroffen sind, könnte sich auf Milliarden von Dollar belaufen.
Stunden nach der Ankündigung der EU erklärte Präsident Trump in den sozialen Medien, er habe eine "Rahmen"-Vereinbarung über die Zukunft Grönlands erzielt und werde keine Drohungen zur Verhängung neuer Zölle ausführen. Die Aussetzung durch die EU bleibt jedoch bis auf Weiteres bestehen.
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