Die Wissenschaft steht in der Kritik, Wissenschaftler mit Behinderungen und größeren Körperumfängen auszuschließen. Die Forscher Theo Newbold und Katharine Hubert sprechen sich über ihre Erfahrungen aus. Newbold, ein Doktorand an der Pennsylvania State University, und Hubert, eine Doktorandin an der University of Wisconsin Madison, setzen sich für Veränderungen ein.
Die Diskussion begann, nachdem ein Artikel aus dem Jahr 2022 Sizeism in der Wissenschaft hervorgehoben hatte. In nachfolgenden Kommentaren auf Reddit wurde die Eignung der vorgestellten Wissenschaftler für akademische Karrieren in Frage gestellt. Newbold fühlte sich zu Unrecht ins Visier genommen. Hubert, bei der 2019 das Ehlers-Danlos-Syndrom diagnostiziert wurde, hat mit Mobilitätsproblemen zu kämpfen.
Die Forscher fordern Arbeitsplatzanpassungen und ergonomische Hilfsmittel. Sie betonen auch die Notwendigkeit eines Einstellungswechsels innerhalb der Wissenschaft. Ihr Engagement zielt darauf ab, ein integrativeres Umfeld zu schaffen. Dies könnte sich auf Einstellungspraktiken und die Zugänglichkeit von Forschung auswirken.
Sizeism und Ableismus sind seit langem bestehende Probleme in den MINT-Bereichen. Diese Vorurteile können die Chancen für qualifizierte Wissenschaftler einschränken. Der aktuelle Dialog soll diese systemischen Probleme angehen.
Newbold und Hubert planen, ihr Engagement fortzusetzen. Sie hoffen, eine einladendere und gerechtere akademische Landschaft zu fördern. Weitere Diskussionen über Anpassungen und Inklusivität werden erwartet.
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