Bei einer Anti-ICE-Demonstration in einer Kirche in Minnesota wurden drei Personen festgenommen. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag in der Cities Church in St. Paul. Unter den Festgenommenen war auch die Bürgerrechtsanwältin Nekima Levy Armstrong. Die Protestaktion störte einen Gottesdienst, bei dem ein ICE-Beamter anwesend war.
Die Festnahmen erfolgten im Anschluss an eine landesweite Anti-ICE-Kundgebung, die Anfang der Woche stattgefunden hatte. Generalstaatsanwältin Pam Bondi bestätigte Armstrongs Verhaftung online. Ein Journalist, Don Lemon, sah sich mit ähnlichen Anklagen konfrontiert, die jedoch von einem Richter abgewiesen wurden.
Vizepräsident JD Vance äußerte sich in Minneapolis zu der Situation. Er forderte die staatlichen und lokalen Strafverfolgungsbehörden auf, mit den Bundesbehörden zusammenzuarbeiten. Vance erklärte, dass Demonstranten die Strafverfolgung nicht behindern dürften. Der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, und der Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, wurden vom DOJ vorgeladen.
Der Protest verdeutlicht die anhaltenden Spannungen zwischen der bundesstaatlichen Einwanderungsbehörde und den lokalen Gemeinden. Die Trump-Regierung hat sich für eine verstärkte Zusammenarbeit eingesetzt. Anti-ICE-Aktivisten fordern ein Ende der Abschiebungen und Familientrennungen.
Es wird erwartet, dass gegen die festgenommenen Personen Anklage wegen Störung eines Gottesdienstes und Behinderung der Strafverfolgung erhoben wird. Weitere Einzelheiten werden im Laufe der Ermittlungen erwartet.
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