Sir Mark Tully, verehrter BBC-'Stimme Indiens', stirbt mit 90 Jahren
Sir Mark Tully, der erfahrene BBC-Journalist, der weithin als die "Stimme Indiens" galt, ist im Alter von 90 Jahren gestorben. In ganz Indien gingen Würdigungen für den Rundfunksprecher ein, der laut BBC World einen Tag nach seinem Tod in Delhi eingeäschert wurde. Indiens Premierminister Narendra Modi beschrieb Tully als "eine herausragende Stimme des Journalismus" und fügte hinzu, dass "seine Verbindung zu Indien und den Menschen unserer Nation sich in seiner Berichterstattung widerspiegelte".
Tully, 1935 in Kalkutta geboren, widmete Jahrzehnte der Berichterstattung über Indien und Südasien für die BBC. Er berichtete über wichtige Ereignisse wie die Bhopal-Gas-Tragödie und den Abriss der Babri-Moschee, wie von mehreren Nachrichtenquellen berichtet wurde. Seine aufschlussreiche Berichterstattung über Indiens Komplexität brachte ihm breiten Respekt von Kollegen und Publikum ein.
Tully's Tod wurde zusammen mit anderen globalen Nachrichten gemeldet, darunter Proteste in Minneapolis im Zusammenhang mit der Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen und der Todesschuss auf den Intensivpfleger Alex Pretti durch Bundesbeamte, so BBC World. Weitere Nachrichten waren Donald Trumps Lob für Großbritannien und Alex Honnolds Kletterleistungen.
Tully's Beiträge zum Journalismus und sein Engagement für die Berichterstattung über Indien wurden weithin anerkannt und gelobt. Hunderte von Menschen, darunter Freunde und Familie, versammelten sich im Lodhi-Krematorium in Delhi, um ihm die Ehre zu erweisen, so BBC World.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment