Neue Forschung verbindet Darmentzündung mit Darmkrebsrisiko, während Nebenwirkungen der Keto-Diät Hinweise auf Morbus Crohn liefern
Neue Forschungsergebnisse von Weill Cornell Medicine haben eine mögliche Erklärung für das erhöhte Risiko von Darmkrebs bei Personen mit entzündlichen Darmerkrankungen aufgedeckt. Die am 25. Januar 2026 veröffentlichte Studie enthüllte eine immunologische Kettenreaktion im Darm, die offenbar die DNA schädigt und ein tumorfreundliches Umfeld schafft. Unabhängig davon bieten Fortschritte bei der Erkennung von Morbus Crohn und Erkenntnisse über eine seltene Nebenwirkung der ketogenen Diät neue Wege zum Verständnis und zur Behandlung von Darmerkrankungen.
Die Studie von Weill Cornell Medicine ergab, dass ein starkes Entzündungssignal spezialisierte Immunzellen im Darm aktiviert. Diese Zellen rekrutieren dann weiße Blutkörperchen aus dem Knochenmark und programmieren sie so um, dass sie das Tumorwachstum fördern, so Science Daily. Die Forscher glauben, dass dieser Prozess zur DNA-Schädigung in der Darmschleimhaut beiträgt und Bedingungen schafft, die die Tumorentwicklung begünstigen. Eine vergrößerte Aufnahme zeigte, wo Gene im Dickdarmgewebe aktiv sind, und enthüllte Neutrophile in der Nähe von präkanzerösen Epithelzellen.
In verwandten Nachrichten zeigt ein neuartiger Bluttest vielversprechende Ergebnisse für die Früherkennung von Morbus Crohn. Laut mehreren Berichten von Ars Technica identifiziert der Test Immunreaktionen auf Darmbakterien, was möglicherweise zu früheren Interventionen und verbesserten Behandlungsergebnissen führt.
Darüber hinaus hob eine Fallstudie einen seltenen Hautausschlag und Hyperpigmentierung im Zusammenhang mit der ketogenen Diät hervor, die möglicherweise Hinweise zum Verständnis von Morbus Crohn liefern. Der Fall, der einen 20-jährigen Mann in Taiwan betraf, betonte die Bedeutung der Berücksichtigung der Ernährungsanamnese bei dermatologischen Diagnosen, so Ars Technica. Die Berichte deuten darauf hin, dass diese ungewöhnliche Nebenwirkung der Keto-Diät wertvolle Einblicke in das komplexe Zusammenspiel zwischen Ernährung, Darmmikrobiom und Immunreaktionen bei Erkrankungen wie Morbus Crohn geben könnte.
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