Neue Forschungsergebnisse haben die Menopause mit Alzheimer-ähnlichen Veränderungen im Gehirn von Frauen in Verbindung gebracht, während separate Studien darauf hindeuten, dass Fettleibigkeit und hoher Blutdruck Demenz direkt verursachen können. Eine britische Studie mit 125.000 Frauen ergab, dass die Menopause mit einem Verlust an grauer Substanz in Hirnregionen verbunden ist, die für Gedächtnis und Emotionen entscheidend sind, wie ein BBC Breaking-Bericht zeigt. Eine Genetikstudie deutete unterdessen darauf hin, dass ein höheres Körpergewicht die Gesundheit des Gehirns im Laufe der Zeit schädigen kann, insbesondere wenn es zu erhöhtem Blutdruck führt, was möglicherweise Demenz verursacht, berichtete Science Daily.
Die britische Studie, über die BBC Breaking berichtete, könnte teilweise die höhere Demenzrate bei Frauen erklären. Die Forscher betonten die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen zu hormonellen Einflüssen auf neurodegenerative Erkrankungen. Bemerkenswerterweise schien eine Hormonersatztherapie (HRT) den Verlust an grauer Substanz nicht zu verhindern.
Die Genetikstudie, die in Science Daily detailliert beschrieben wird, analysierte Daten aus großen Populationen in Dänemark und Großbritannien. Die Forscher fanden starke Beweise dafür, dass Fettleibigkeit und hoher Blutdruck eine direkte Rolle bei der Verursachung von Demenz spielen könnten und nicht nur das Risiko erhöhen. Ein Großteil des Demenzrisikos schien mit Gefäßschäden im Gehirn zusammenzuhängen, die die Durchblutung und die kognitiven Funktionen beeinträchtigen. Die Endocrine Society, die Quelle des Science Daily-Berichts, hob die Kontrolle von Gewicht und Blutdruck als potenziell wirksame Instrumente zur Vorbeugung von Demenz hervor, bevor Symptome auftreten.
In anderen medizinischen Nachrichten wurden Fortschritte bei der Erkennung und dem Verständnis von Darmerkrankungen erzielt. Laut mehreren Quellen, darunter Science Daily und Ars Technica, bietet ein neuer Bluttest eine frühere Erkennung von Morbus Crohn, indem er Immunreaktionen auf Darmbakterien identifiziert, was möglicherweise zu verbesserten Behandlungsergebnissen führt. Unabhängig davon hat die Forschung eine Immunreaktion im Darm aufgedeckt, die erklären könnte, warum Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen ein viel höheres Risiko für Darmkrebs haben.
Darüber hinaus hob eine Fallstudie einen seltenen Ausschlag und Hyperpigmentierung bei einem jungen Mann im Zusammenhang mit einer ketogenen Ernährung hervor und betonte die Bedeutung der Ernährungsanamnese bei dermatologischen Diagnosen, wie sowohl Science Daily als auch Ars Technica berichten. Der Zustand, der manchmal als "Keto-Ausschlag" bezeichnet wird, unterstreicht die Notwendigkeit einer sorgfältigen Berücksichtigung der Auswirkungen der Ernährung auf die dermatologische Gesundheit.
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