Trump-Regierung in Minnesota der Erpressung beschuldigt inmitten der ICE-Kontroverse
Minneapolis, MN – Die Trump-Regierung sieht sich in Minnesota mit Erpressungsvorwürfen konfrontiert, die mit einer wachsenden Kritik an den Operationen von Immigration and Customs Enforcement (ICE) im Bundesstaat zusammenfallen. Laut Vox behauptete der Staatssekretär von Minnesota, dass die Trump-Regierung versuche, "die Freiheit von Minneapolis von einer zunehmend gewalttätigen Bundespräsenz zu erpressen". Diese Anschuldigung rührte von einem Schreiben an Minnesotas Gouverneur Tim Walz vom Samstag her, dessen Einzelheiten in den verfügbaren Quellen ungenannt bleiben.
Die Kontroverse entfaltet sich vor dem Hintergrund einer verstärkten ICE-Aktivität in Minnesota. Das Time Magazine berichtete, dass eine Welle von Bundesagenten in den Bundesstaat entsandt wurde, um eine umfassende Razzia gegen Einwanderer durchzuführen. Es wurden Bedenken hinsichtlich des Verhaltens dieser Agenten geäußert, insbesondere im Zuge von zwei tödlichen Schießereien in Minneapolis. Bundesbeamte erschossen Renee Good am 7. Januar und Alex Pretti am Samstag. Time berichtete, dass Videobeweise darauf hindeuten, dass Bundesagenten bei diesen Vorfällen möglicherweise Protokolle ignoriert oder missachtet haben.
Time erklärte weiter, dass die Trump-Regierung angeblich einem Muster gefolgt sei, "das Opfer zu verunglimpfen, die Fakten falsch darzustellen und die Zusammenarbeit mit lokalen Ermittlern zu verweigern" in beiden Fällen. Das Vorgehen der Behörde habe zu dem "wachsenden Eindruck bei Rechtsexperten, vielen Gesetzgebern und einem Großteil der Öffentlichkeit" geführt, dass ICE und die Grenzpolizei "rücksichtslos und weit außerhalb der Normen der Strafverfolgung agieren", so Time. Im ganzen Bundesstaat wurden Einwanderungsbeamte dabei beobachtet, wie sie US-Bürger und legale Einwanderer verhafteten.
Die Erpressungsvorwürfe und die Bedenken hinsichtlich des Verhaltens von ICE tragen zu einer komplexen politischen Landschaft bei. Andere globale Ereignisse entfalten sich ebenfalls, darunter die Einführung von Premium-KI-Abonnements durch Meta, die Überprüfung von X durch die EU wegen KI-Deepfakes und die Klage von YouTubern gegen Snap wegen KI-Trainingsdaten, so BBC Business.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment