Massive Winterstürme und politische Unruhen erschüttern die USA
Ein heftiger Wintersturm hat am Wochenende weite Teile der Vereinigten Staaten unter einer Schneedecke begraben. Laut Time starben dabei mindestens 12 Menschen, und mehr als eine Million waren ohne Strom. Der Sturm brachte in einigen Gebieten Rekordschneefälle, während andernorts die politischen Spannungen wegen der Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen und einer umstrittenen Schießerei hochkochten.
Bonito Lake, New Mexico, verzeichnete mit 31 Zoll den höchsten Schneefall im ganzen Land, wie der Nationale Wetterdienst am Montagnachmittag mitteilte. Napanoch, New York, verzeichnete mit 30 Zoll den zweithöchsten Wert, gefolgt von Jennerstown, Pennsylvania, mit 24,7 Zoll. Time berichtete, dass sich die Schneefallmengen aufgrund von Meldeverzögerungen um einige Tage verzögern können. Der Central Park in New York City verzeichnete mit 11,4 Zoll Schnee den höchsten jemals gemessenen Wert, während Dayton, Ohio, mit 12,4 Zoll Schnee an einem einzigen Tag seinen bisherigen Rekord brach.
Das Winterwetter kam zu einem Zeitpunkt, als die Nation mit anderen Krisen zu kämpfen hatte. Vox berichtete, dass eine Welle bundesstaatlicher Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen in Minneapolis seit Anfang Januar landesweite Empörung ausgelöst hat. In diesem Jahr kam es zu zwei tödlichen Schießereien durch Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde. Am 24. Januar wurde Alex Pretti, ein 37-jähriger US-amerikanischer Staatsbürger, Krankenpfleger und legaler Waffenbesitzer, von Beamten der Einwanderungsbehörde erschossen, nachdem er angeblich mit Pfefferspray besprüht, geschlagen und auf die Knie gezwungen worden war. Videobeweise deuten darauf hin, dass er zum Zeitpunkt der Schießerei seine Schusswaffe nicht mehr hatte. Dieser Vorfall folgte auf die tödliche Schießerei auf Renee Good durch einen ICE-Beamten Anfang des Monats.
In dem Multi-Source-Artikel von Time wurde festgestellt, dass die Unterstützung für die Abschaffung von ICE nach tödlichen Schießereien durch Bundesbeamte während der Einwanderungsrazzien der Trump-Regierung zunimmt. In dem Artikel wurde auch ein Führungswechsel bei der Grenzschutzpolizei nach der umstrittenen Schießerei erwähnt.
Der Aufstieg des virtuellen Lernens hat auch die Erfahrung des Winterwetters für Kinder verändert. Wie Michael Venutolo-Mantovani in Vox schrieb: "Da immer extremere Winterstürme durch das Land ziehen und Kinder von der Schule zu Hause bleiben, überdenken Eltern und Lehrer gleichermaßen, was passiert, wenn schlechtes Wetter herrscht." Der traditionelle Schneetag, ein fester Bestandteil der Kindheit, wird immer seltener.
Auch die Situation im Iran eskaliert, mit Berichten über Todesfälle bei staatlichen Razzien gegen Proteste und einer verstärkten US-Militärpräsenz inmitten von Vergeltungsdrohungen, so Time.
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