Begrenzte Anzahl kranker und verwundeter Palästinenser darf den Grenzübergang Rafah passieren
Der Grenzübergang Rafah zwischen Gaza und Ägypten wurde teilweise wieder geöffnet, aber am ersten Tag durfte nur eine kleine Anzahl kranker und verwundeter Palästinenser Gaza zur medizinischen Behandlung verlassen, wie The Guardian und Al Jazeera berichteten. Am Montag, dem 2. Februar 2026, durften nur fünf Patienten Gaza über den Grenzübergang verlassen, während Hunderte, wenn nicht Tausende, gezwungen waren zu warten, berichtete Al Jazeera.
Die Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah erfolgte nach fragilen diplomatischen Bemühungen zur Stabilisierung des Konflikts, wie The Guardian anmerkte. Die Gesamtzahl der Personen, die Gaza am ersten Tag betraten und verließen, betrug 27, so The Guardian.
Mohammed Abu Mostafa war zusammen mit seiner Mutter Randa einer der fünf Palästinenser, denen es erlaubt war, Gaza am Montag über Rafah zur Behandlung zu verlassen, berichtete Al Jazeera.
Völkerrecht am Scheideweg
In anderen Nachrichten kam eine maßgebliche Untersuchung von 23 bewaffneten Konflikten in den letzten 18 Monaten zu dem Schluss, dass das Völkerrecht zur Begrenzung der Auswirkungen des Krieges am Scheideweg steht, berichtete The Guardian. Die Studie der Genfer Akademie für Internationales Humanitäres Recht und Menschenrechte ergab, dass mehr als 100.000 Zivilisten getötet wurden, während Folter und Vergewaltigung nahezu ungestraft begangen werden.
Zyklon Fytia trifft Madagaskar
Unterdessen sind in Madagaskar mindestens drei Menschen gestorben und fast 30.000 Menschen von Überschwemmungen betroffen, nachdem der tropische Wirbelsturm Fytia am Wochenende aufgetroffen ist, berichtete The Guardian. Der Sturm, der erste tropische Sturm der Saison, könnte 150 mm Regen bringen, und es wird geschätzt, dass in den nächsten Tagen mehr als 40.000 Häuser überflutet werden könnten, so The Guardian.
Lalo de Almeida, ein Dokumentarfotograf mit Sitz in São Paulo, Brasilien, hat das südamerikanische Feuchtgebiet dokumentiert, das einer beispiellosen Bedrohung ausgesetzt ist, berichtete The Guardian. Im Jahr 2021 wurde seine Foto-Essay "Pantanal Ablaze" beim World Press Photo-Wettbewerb mit dem ersten Platz in der Kategorie Umweltgeschichten ausgezeichnet.
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