Bundesregierung zieht inmitten von Spannungen Strafverfolgungsbeamte aus Minnesota ab
Minneapolis, MN – Die Bundesregierung gab am Mittwoch bekannt, dass sie mit sofortiger Wirkung 700 Strafverfolgungsbeamte aus Minnesota abziehen werde, so Border Czar Tom Homan. Die Ankündigung erfolgte inmitten erhöhter Spannungen nach den jüngsten Schießereien mit Beteiligung von Bundesbeamten in Minneapolis.
Die Entscheidung, Bundesbeamte "abzuziehen", folgte laut CBS News auf wochenlange Maßnahmen gegen die Einwanderung in dem Bundesstaat, die als "Operation Metro Surge" bezeichnet wurden. Einzelheiten bezüglich des Abzugs blieben jedoch "lückenhaft", so der Beauftragte des Minnesota Department of Corrections, Paul Schnell, der gegenüber CBS News erklärte, er habe "Gespräche" mit der Bundesregierung geführt, auch mit Personen, die Homan unterstellt seien, aber bis Mittwoch keine Anzeichen für einen Abbau gesehen.
Die Ankündigung des Abzugs erfolgte nach zwei kürzlichen Schießereien mit Beteiligung von Bundesbeamten in Minneapolis. Alex Pretti, 37, eine Intensivkrankenschwester, wurde laut ABC News am 24. Januar erschossen. Dieser Vorfall folgte auf die tödliche Schießerei auf Renee Good, 37, eine Mutter, am 7. Januar. Die Schießereien lösten Proteste und Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Strafverfolgungsbehörden aus.
Homan gab am Mittwochmorgen ein Update zu den Maßnahmen gegen die Einwanderung in Minneapolis. Laut ABC News bleibt unklar, welche spezifischen Behörden oder Funktionen von dem Abbau betroffen sein würden und ob Personal, das Sicherheitsaufgaben wahrnimmt, in den Abzug einbezogen würde.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment