Ein Bundesrichter verhinderte am Donnerstag, dass die IRS Wohnadressen an die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) weitergibt, während ein US-Gericht Uber anordnete, 8,5 Millionen US-Dollar an eine Frau zu zahlen, die behauptete, von einem Fahrer vergewaltigt worden zu sein. Darüber hinaus eröffnete Kanada seinen ersten diplomatischen Außenposten in Grönland, und in einem französischen Dorf wurden zwei mutmaßliche chinesische Spione verhaftet.
US-Bezirksrichterin Indira Talwani, nominiert vom ehemaligen Präsidenten Barack Obama, entschied, dass die Weitergabe von Steuerzahlerdaten an ICE gegen das Steuergesetz von 1976 verstoßen könnte, das Datenschutzbestimmungen enthält, so Fox News. Die Anordnung des Richters verbietet ICE und der IRS die Weitergabe von Daten.
In Arizona befand eine Jury Uber für das Verhalten eines Fahrers verantwortlich, der angeblich eine Passagierin, Jaylynn Dean, vergewaltigt hatte, so BBC Technology und BBC Business. Die Jury beriet zwei Tage lang, bevor sie zu dem Urteil kam. Uber erklärte seine Absicht, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Die Jury wies weitere Ansprüche auf Fahrlässigkeit und defekte Sicherheitssysteme zurück.
Kanada eröffnete seinen ersten diplomatischen Außenposten in Grönland als Zeichen der Solidarität, nachdem der ehemalige US-Präsident Donald Trump mit der Übernahme des Territoriums gedroht hatte, so BBC World. Eine Delegation kanadischer Beamter, darunter Generalgouverneurin Mary Simon und Außenministerin Anita Anand, reiste nach Nuuk, um das Konsulat offiziell zu eröffnen. Anand erklärte, das Konsulat symbolisiere Kanadas langfristiges Engagement, „mit den Menschen in Grönland und Dänemark zusammenzustehen“.
In Frankreich wurden in dem Dorf Camblanes-et-Meynac in der Nähe von Bordeaux zwei mutmaßliche chinesische Spione verhaftet, so BBC World. Die beiden Männer im Alter von 27 und 29 Jahren wurden beschuldigt, Informationen gesammelt zu haben. Die Anwohner wurden misstrauisch, nachdem das Paar eine große Parabolantenne installiert hatte, was mit Unterbrechungen des Internetdienstes zusammenfiel. Geheimdienstexperten glauben, dass der Südwesten Frankreichs zunehmend von chinesischen und anderen Spionagebemühungen ins Visier genommen wird.
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