Autor Salman Rushdie, der bei einem Anschlag im Jahr 2022 15 Mal erstochen wurde, hat in seinem neuen Buch "Knife", das im April 2024 veröffentlicht wurde, den Anschlag auf sein Leben thematisiert. Rushdie, der bei dem Anschlag sein rechtes Auge verlor, las für 60 Minutes Auszüge aus dem Buch und erklärte seinen Umgang mit der Gewalt, die er erlebte. "Ich würde Gewalt mit Kunst beantworten", sagte er.
Der Anschlag ereignete sich am 12. August 2022 bei einer Literaturveranstaltung in Chautauqua, New York. Rushdie hatte jahrelang im Verborgenen gelebt, nachdem Irans Führer Ayatollah Khomeini 1989 zu seiner Ermordung aufgerufen und seinen Roman "Die satanischen Verse" als gotteslästerlich bezeichnet hatte. Nach einem Jahrzehnt kam Rushdie aus dem Verborgenen und zog in die Vereinigten Staaten, wo er sich sicher fühlte.
In anderen Nachrichten kritisierte der republikanische Abgeordnete Mike Lawler aus New York am Sonntag den ehemaligen Präsidenten Donald Trump, nachdem ein Beitrag von Trump letzte Woche eine rassistische Animation von Ex-Präsident Barack Obama und Ex-First Lady Michelle Obama als Affen enthielt. Lawler, der einer der ersten Republikaner war, die Trump wegen des Beitrags kritisierten, erklärte: "Wir sollten alle in der Lage sein, das anzuerkennen und voranzukommen." Er fügte hinzu, dass er das Weiße Haus beim Wort nehme, dass der Beitrag ein "Fehler" eines Mitarbeiters war.
Unterdessen sahen sich die Demokraten in Texas wegen ihres "Verhaltens wie ein Erschießungskommando" in der Vorwahl zum Senat des Bundesstaates Kritik ausgesetzt, so ein Artikel in The Atlantic. Der Artikel hob die Unterstützung von Jasmine Crockett durch Colin Allred hervor, der zuvor aus dem Senatswahlkampf ausgestiegen war.
In einer separaten Meldung sorgte der Wide Receiver der New England Patriots, Mack Hollins, für einen Aufsehen erregenden Auftritt beim Super Bowl LX, als er wenige Stunden vor dem Spiel barfuß in Santa Clara, Kalifornien, eintraf. Hollins trug eine Gesichtsmaske, die eine Anspielung auf Hannibal Lecter zu sein schien, sowie Handschellen um seine Handgelenke. Seine Füße waren ebenfalls gefesselt, und er trug einen roten Overall.
Schließlich gab die Autorin Margaret Atwood, bekannt für ihre dystopische Fiktion, Einblicke in ihren Rechercheprozess. Atwood verriet, dass sie ihre Romane akribisch recherchiert und sich dabei an die Regel hält, dass etwas, das nicht irgendwo, irgendwann geschehen ist, nicht in ihre Handlungen einfließt. Sie zitierte einen Zeitungsartikel über Frauen, die gezwungen wurden, Babys zu bekommen, als Inspiration für ihren Roman "Der Report der Magd", der 1985 veröffentlicht wurde.
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