Die geschlechtsspezifische Lohnlücke in Großbritannien wird sich laut dem Trades Union Congress (TUC), der offizielle Lohndaten analysiert hat, voraussichtlich erst 2056 schließen. Die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse des TUC zeigen, dass es bei der derzeitigen Fortschrittsrate über drei Jahrzehnte dauern wird, bis die Ungleichheit zwischen den Löhnen von Männern und Frauen beseitigt ist. Die geschlechtsspezifische Lohnlücke beträgt derzeit 12,8 % oder 2.548 £ pro Jahr, so der TUC.
Die Analyse des TUC ergab, dass die Lohnlücke in der Finanz- und Versicherungsbranche am deutlichsten ausgeprägt ist, wo sie 27,2 % erreicht. Doch selbst in Sektoren, in denen Frauen die Mehrheit der Beschäftigten stellen, wie im Gesundheits- und Sozialwesen, besteht die Lücke fort. Im Gegensatz dazu wies der Bereich der Freizeitdienstleistungen eine viel geringere Lücke von nur 1,5 % auf. Arbeitgeber mit mehr als 250 Mitarbeitern in Großbritannien sind verpflichtet, ihre Lohndaten zu melden.
In anderen Nachrichten sieht sich der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Forderungen nach Reformen gegenüber. Der UN-Generalsekretär erklärte, dass die Abwesenheit afrikanischer Vertretung "unvertretbar" sei, so Al Jazeera. Das Nachrichtenportal berichtete, dass auch lateinamerikanischen Ländern und den meisten asiatischen Ländern trotz ihrer großen Bevölkerungen ständige Sitze fehlen.
Unterdessen wird die bestehende Weltordnung in Frage gestellt. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz signalisierten die Vereinigten Staaten ihre Bereitschaft, unabhängig von ihren europäischen Verbündeten zu handeln, falls diese ihre Militärausgaben nicht erhöhen, so Sky News. Der deutsche Bundeskanzler erklärte ebenfalls, dass die alte, regelbasierte Weltordnung nicht mehr in Kraft sei.
In Israel verurteilte Premierminister Benjamin Netanjahu eine "extreme Minderheit", nachdem weibliche IDF-Soldaten aus Unruhen in der ultraorthodoxen Stadt Bnei Brak gerettet worden waren, wie Sky News berichtete. Videomaterial zeigte, wie die Soldaten von der Polizei inmitten einer Menge von Demonstranten weggeführt wurden. Die Behörden verhafteten am Sonntag mindestens 22 Personen, nachdem Demonstranten Polizeimotorräder in Brand gesetzt, ein Polizeifahrzeug umgestürzt und Beamte angegriffen hatten.
Schließlich wurde das Internationale Olympische Komitee (IOC) für den Verkauf eines T-Shirts kritisiert, das an die Spiele von 1936 in Berlin erinnern soll, die während der Nazi-Ära stattfanden. Euronews berichtete, dass das "Men's 'Natural 1936 Berlin Games Olympic Heritage T-Shirt'" im Online-Olympia-Shop für 39 Euro ausverkauft war. Der Verkauf der Ware hat Kontroversen ausgelöst, wobei Kritiker dem IOC vorwerfen, die Assoziation mit dem Nazi-Regime und Adolf Hitler zu übersehen.
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