Große Gebiete im nordöstlichen Südafrika und dem angrenzenden Mosambik sind seit mehreren Tagen von außergewöhnlich starken Regenfällen überschwemmt. Die Flut, die von einem sich langsam bewegenden Höhentiefdrucksystem verursacht wurde, hat eine auf die höchste Stufe angehobene Hochwasserwarnung ausgelöst, wobei Straßen weggespült wurden und der Regen eine Evakuierung des Kruger Nationalparks erzwang, so Ishani Mistry und Ollie Lewis.
Einige Orte in Südafrika verzeichneten über das Wochenende Hunderte von Millimetern Regen. Graskop in Mpumalanga beispielsweise verzeichnete 113 mm Regen in 24 Stunden, während Phalaborwa etwa 85 mm Niederschlag verzeichnete. Der Regen fällt seit dem Wochenende weiterhin in der gesamten Region.
Das Höhentiefdrucksystem, der meteorologische Auslöser des extremen Wetters, blieb über der Region verankert, zog wiederholt Feuchtigkeit an und löste heftige Regenfälle aus. Diese Art von Wetterlage wird von Klimawissenschaftlern zunehmend untersucht, die KI-gestützte Modelle verwenden, um ihr Verhalten besser zu verstehen und ihre zukünftige Häufigkeit und Intensität vorherzusagen. Diese Modelle, die oft Algorithmen des maschinellen Lernens verwenden, analysieren riesige Datensätze historischer Wetterlagen, um Korrelationen zu erkennen und zukünftige Ereignisse vorherzusagen.
Eine der größten Herausforderungen bei der Vorhersage extremer Wetterereignisse wie diesem ist die Komplexität des Klimasystems. KI-Modelle können helfen, diese Komplexität zu entwirren, indem sie Muster erkennen, die von traditionellen Vorhersagemethoden möglicherweise übersehen werden. Diese Modelle sind jedoch nur so gut wie die Daten, mit denen sie trainiert werden, und Verzerrungen in den Daten können zu ungenauen Vorhersagen führen. Dies unterstreicht die Bedeutung umfassender, genauer und für verschiedene geografische Regionen repräsentativer Klimadaten.
Für Freitag und das Wochenende werden weitere starke Regenfälle erwartet. Laut Vorhersagen könnte Maputo, die Hauptstadt Mosambiks, bis Ende Freitag tägliche Niederschlagsmengen von über 200 mm erwarten. Die anhaltenden Regenfälle geben Anlass zur Sorge hinsichtlich möglicher Schäden an der Infrastruktur, der Vertreibung von Gemeinschaften und der Unterbrechung wichtiger Dienstleistungen. Notfallteams stehen bereit, um den betroffenen Gebieten Hilfe zu leisten. Die Situation wird von den südafrikanischen und mosambikanischen Behörden genau beobachtet, die ihre Bemühungen zur Abschwächung der Auswirkungen der Überschwemmungen koordinieren.
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