Kilo Code, das KI-Coding-Startup, das von GitLab-Mitbegründer Sid Sijbrandij unterstützt wird, hat eine Slack-Integration auf den Markt gebracht, die es Softwareentwicklungsteams ermöglichen soll, Codeänderungen auszuführen, Probleme zu debuggen und Pull Requests direkt aus ihrem Team-Chat zu pushen. Das Produkt, genannt Kilo für Slack, zielt darauf ab, Arbeitsabläufe zu rationalisieren, indem KI-Funktionen in bestehende Kommunikationskanäle eingebettet werden.
Die Einführung fiel mit einer Phase bedeutender Aktivität auf dem Markt für KI-gestütztes Coding zusammen, die von milliardenschweren Übernahmen und Finanzierungsrunden geprägt war. Während spezifische finanzielle Details der Einführung von Kilo für Slack nicht bekannt gegeben wurden, betonte das Unternehmen seine strategische Partnerschaft mit MiniMax, dem in Hongkong ansässigen KI-Unternehmen, das kürzlich einen erfolgreichen Börsengang abgeschlossen hat. Das M2.1-Modell von MiniMax treibt den Kilo Slackbot an.
Kilos Markteintritt spiegelt einen wachsenden Trend zur Integration von KI-Tools direkt in bestehende Softwareentwicklungs-Workflows wider. Anstatt eigenständige KI-Coding-Assistenten zu entwickeln, setzt Kilo auf die Idee, dass die Zukunft der KI-Entwicklung in der Einbettung von KI-Funktionen in die fragmentierten Workflows liegt, in denen Entscheidungen tatsächlich getroffen werden. Dieser Ansatz steht im Gegensatz zu Lösungen, die Ingenieure in eine einzige Schnittstelle einschließen.
Kilo Code, ein Open-Source-KI-Coding-Startup, wurde mit dem Ziel gegründet, die Entwicklerproduktivität durch KI zu verbessern. Der Fokus des Unternehmens auf Open-Source-Prinzipien und die Integration in bestehende Tools steht im Einklang mit der breiteren Bewegung hin zu kollaborativer und zugänglicher KI-Entwicklung.
Laut Scott Breitenother, Mitbegründer und CEO von Kilo Code, treffen Engineering-Teams Entscheidungen in Slack, nicht in IDE-Seitenleisten. Der Slackbot ermöglicht es Ihnen, all dies und mehr zu tun, ohne Slack zu verlassen. Das Unternehmen geht davon aus, dass Kilo für Slack den Kontextwechsel reduzieren, Entwicklungszyklen beschleunigen und die allgemeine Teamzusammenarbeit verbessern wird. Der Erfolg dieses Ansatzes wird von seiner Fähigkeit abhängen, sich nahtlos in bestehende Workflows zu integrieren und Softwareentwicklungsteams konkrete Vorteile zu bieten.
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