Google Meet nutzt künstliche Intelligenz, um Meetings in ein durchsuchbares Wissensarchiv zu verwandeln. Ziel ist es, die "dunkle Energie des Geschäftslebens" einzufangen, die oft nach Abschluss der Diskussionen verschwindet, so ein Unternehmenssprecher. Die Initiative zielt darauf ab, das Problem des Informationsverlusts und des Entscheidungskontexts zu lösen, das typischerweise in Meetings auftritt.
Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass in Meetings wichtiges geistiges Eigentum entsteht, darunter Einblicke in die Kompromisse der Führungsebene, die Begründung von Entscheidungen und die Lösung von Einwänden. Während Unternehmen Strategien akribisch dokumentieren, bleibt der eigentliche Entscheidungsprozess, der oft wertvoller ist, weitgehend unberücksichtigt. Die KI von Google Meet zielt darauf ab, diese Nuancen zu bewahren und Meetings in organisatorische Vermögenswerte zu verwandeln.
"Das geistige Eigentum der Führungsebene entsteht im Besprechungsraum. Und dann ist es weg", sagte der Manager und betonte die Vergänglichkeit wichtiger Diskussionen. Die neuen KI-gestützten Funktionen zielen darauf ab, den Verlust von Entscheidungen, das Verblassen von Zusagen und sich wiederholende Debatten aufgrund vergessener Details zu bekämpfen.
Durch die Transkription und Analyse von Meeting-Inhalten will Google Meet Gespräche über das Meeting hinaus nutzbar machen. Diese Funktionalität baut auf dem Präzedenzfall der E-Mail auf, die situative Kommunikation in ein organisatorisches Arbeitsgedächtnis verwandelt hat. Ziel ist es, eine umfassende Aufzeichnung nicht nur dessen zu liefern, was entschieden wurde, sondern auch wie und warum.
Der Schritt erfolgt, da Unternehmen zunehmend versuchen, die Produktivität und das Wissensmanagement zu verbessern. Der Markt für KI-gestützte Meeting-Tools wächst, und Unternehmen wie Otter.ai und Microsoft bieten ebenfalls ähnliche Funktionen an. Der Einstieg von Google in diesen Bereich könnte die Akzeptanz weiter beschleunigen und Innovationen vorantreiben. Die finanziellen Auswirkungen dieser Initiative bleiben abzuwarten, aber Analysten gehen davon aus, dass eine verbesserte Wissensspeicherung und Entscheidungsfindung zu erheblichen Kosteneinsparungen und einer höheren Effizienz für Unternehmen führen könnte.
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