England wird im April einen neuen Notfallfonds in Höhe von 1 Milliarde Pfund starten. Der Krisen- und Resilienzfonds wird finanzielle Unterstützung für einkommensschwache Personen bereitstellen. Personen, die unerwartete finanzielle Notlagen erleben, können sich über ihren Gemeinderat bewerben. Der Fonds steht unabhängig vom aktuellen Leistungsstatus zur Verfügung.
Das Programm beginnt Anfang April und läuft über drei Jahre. Die Gemeinderäte können Gelder an Personen verteilen, die plötzliche Einkommensverluste oder unerwartete Ausgaben haben. Beispiele hierfür sind Arbeitsplatzverlust oder eine defekte Heizung. Ziel ist es, zu verhindern, dass Einzelpersonen in eine finanzielle Krise geraten.
Die Local Government Association äußerte Bedenken hinsichtlich der Höhe der Mittel. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass die meisten Gemeinderäte den zugewiesenen Betrag für unzureichend halten. Das Element der direkten Auszahlung stellt eine Änderung gegenüber früheren Unterstützungsmethoden dar.
Dieser neue Fonds ersetzt den befristeten Household Support Fund. Der vorherige Fonds wurde 2021 eingerichtet und wiederholt verlängert. Er sollte im März auslaufen.
Die Gemeinderäte werden nun den Krisen- und Resilienzfonds verwalten. Sie werden ab April Anträge entgegennehmen. Die Regierung erwartet, dass der Fonds eine entscheidende Unterstützung für schutzbedürftige Personen leisten wird.
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